Müller freut sich auf das Spiel im RheinEnergie-Stadion - Bildquelle: FIRO/FIRO/FIRO/Müller freut sich auf das Spiel im RheinEnergie-Stadion © FIRO/FIRO/FIRO/

Köln (SID) - "Surreal" - so beschreibt Eishockey-Nationalspieler Moritz Müller den Moment des Einlaufens ins Kölner RheinEnergie-Stadion in einem Video der Kölner Haie. Dort, wo normalerweise die Fußballer des 1. FC Köln ihre Heimspiele austragen, steigt am Samstag (16.30 Uhr/MagentaSport und ServusTV) das fünfte Winter Game der Deutschen Eishockey Liga (DEL), das dieses Jahr zwischen Müllers Haien und den Adler Mannheim ausgetragen wird.

Der Kölner Kapitän verspüre zunehmend "Nervenkitzel" im Hinblick auf das Spektakel vor mindestens 35.000 Zuschauern unter freiem Himmel, das aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt 2019 stattfand. Müller sieht zudem die "Chance für das deutsche Eishockey, auch mal ein neues Publikum zu erreichen." Denn der Zeitpunkt ist günstig: Dank der Fußball-WM in Katar pausiert die Bundesliga bis in den späten Januar hinein.

Auch die DEL will die Vorlage verwerten und hat mit den Partien gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven (22. Dezember) und Augsburger Panther (8. Januar 2023) bereits zwei zusätzliche Gastspiele ins Stadion der Domstadt geholt. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke erhoffte sich gegenüber dem SID einen "positiven Effekt, wenn man mehrfach vor mehr als 30.000 Zuschauern" spielen könne.

Der 36 Jahre alte Müller wiederum fordert angesichts des enormen Aufwands auch eine angemessene Berichterstattung über die "imposante" Veranstaltung: "Wenn man ein Fußballstadion mit einer Eisfläche füllt, sollte das doch eine Erwähnung wert sein." Ob das deutsche Eishockey letztlich Werbung in eigener Sache machen kann, wird sich am Samstag zeigen.

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