Esportlerin Fabienne Morlok macht auf sich aufmerksam. - Bildquelle: Twitter @FabienneXIII und @EliasN97Esportlerin Fabienne Morlok macht auf sich aufmerksam. © Twitter @FabienneXIII und @EliasN97

München - Mit Abpfiff überschlugen sich die Memes: Für ihre Organisation FOKUS Clan war Fabienne 'Fabienne' Morlok zunächst noch Thanos mit einer riesigen Hand. Auf der Hand waren die Köpfe abgebildet, die die Gamerin auf dem Weg ins Finale des Cups hinter sich gelassen hat.

Am Ende bekam sie im Meme die Krone aufgesetzt.

Wie in den letzten Wochen veranstaltete Elias Nerlich, Esportler und Streamer von Hertha BSC, mit dem Eligella Cup ein eigenes Turnier. Das Preisgeld liegt wöchentlich bei 2.000 Euro.

Und die Teilnehmerliste war prominent, denn diese Ausgabe richtete sich an Content Creator.

Auf dem Weg ins Finale ließ Fabienne FIFA-Größen wie NoHandGaming, Wakez oder Sidney Eweka hinter sich. Alles zwar keine Esportler, dennoch seit einigen Jahren bekannte Namen in der Gamingszene. In der Gruppenphase schlug die Gamerin auch Erne von FeelFIFA.

Knappe Finalniederlage

Im Viertelfinale wartete Streamer Pain, der ordentlich reinschwitzte und am Ende auch mit 2:3 nach Hin- und Rückspiel unterlag. Beim Finale kam es dann zum erneuten Showdown mit Erne. Von der 1:5-Niederlage im Hinspiel blieb sie aber unbeeindruckt und kam im Rückspiel auf 5:6 insgesamt ran.

Der Sieg sollte es am Ende nicht sein.

Doch den Respekt der Community hat sich Fabienne hart erarbeitet. Die Verteidigung war souverän, im Stream regte sie sich kaum und wirkte eiskalt – egal ob Führungstor oder Gegentreffer.

Keine besondere Vorbereitung

Für Platz zwei gab es 500 Euro, der Sieger Erne nahm 1.500 Euro mit. Auf Nachfrage erklärte Fabienne esports.com, dass sie sich nicht besonders vorbereitet hatte: "Ich habe halt davor ein, zwei Rivals-Spiele gemacht." FIFA selbst spielt sie seit knapp dreieinhalb Jahren.

Zum Turnierverlauf sagte sie: "Ich glaube, ich konnte es gar nicht so richtig realisieren. Ich habe eigentlich gedacht, dass ich schon in der Gruppenphase rausfliege, weil ich absolut nicht mit dem Sieg in der Gruppenphase gegen Erne gerechnet habe. Ich hatte nichts zu verlieren und habe damit meine eigenen Erwartungen schon übertroffen, deswegen hat es am Ende denke ich dann auch so gut geklappt."

Am Ende hat es so gut geklappt, dass sich die Gamerin den Respekt der Szene erzockt hat. Denn den FIFA-Stream auf dem Hauptkanal von Elias Nerlich sahen über 54.000 Zuschauer in der Spitze.

Es wird sicherlich nicht das letzte Mal sein, dass wir von Fabienne in FIFA hören werden.

Weitere News rund um Gaming gibt es unter esports.com.

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