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Borussia Dortmund

"Affenzirkus": Aubameyang wirft Journalist Rassismus vor

Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund kritisiert via Instagram einen Journalisten des Kickers wegen des Worts "Affenzirkus". Der Kicker reagiert mit einer Klarstellung.

14.01.2018 12:38 Uhr
Aubameyang_kritisch
Pierre-Emerick Aubameyang wechselte 2013 von AS St. Etienne zu Borussia Dortmund. © imago/DeFodi

München - Pierre-Emerick Aubameyang hat sich via Instagram über eine Äußerung des Kicker-Journalisten Carlo Wild beschwert.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Auba diesen Affenzirkus in München aufziehen könnte", hatte Wild in der Sendung Kicker-TV bezüglich des Verhalten des Stürmers außerhalb des Fußballfeldes gesagt. Aubameyang störte sich am Wort "Affenzirkus" und interpretierte dieses als rassistisch.

"In diesen Tagen werde ich häufig von deutschen Journalisten angegriffen, bislang sind sie dabei aber korrekt geblieben", schrieb der BVB-Stürmer bei Instagram: "Ich denke, der Reporter hätte ein anderes Wort als 'Affenzirkus' verwenden können." Im Bild postete der 28-Jährige den Artikel des Kicker und eine Google-Bildersuche zum Wort "Affenzirkus", die unter anderem das Bild eines Affen zeigte, der den Hitler-Gruß macht.

"Ich überlasse es euch, zu urteilen", beendete Aubameyang seinen Post.

Der Kicker reagiert

Der Kicker reagierte am Sonntagvormittag mit einer Klarstellung.

"Es lag nie und nimmer in meiner Absicht, den Spieler und Menschen Aubameyang in irgendeiner Form zu beleidigen oder zu diskriminieren", erklärte Wild: "Ich wollte mit dieser im deutschen Sprachgebrauch geläufigen und nicht negativ konnotierten Redewendung ausschließlich dessen Extravaganzen außerhalb des Fußballplatzes benennen."

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