Adi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt zum Saisonende. - Bildquelle: gettyAdi Hütter verlässt Eintracht Frankfurt zum Saisonende. © getty

Frankfurt/München - Trainer-Hammer in der Bundesliga! Adi Hütter wird Eintracht Frankfurt zum Saisonende verlassen und zu Borussia Mönchengladbach wechseln. 

Das gaben beide Vereine am Dienstagvormittag bekannt. Der Österreicher hat in seinem bis zum 30. Juni 2023 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel, die nun zum Tragen kommt. Diese soll sich auf 7,5 Millionen Euro belaufen - es wäre die bislang höchste Summe, die je für einen Trainer in der Bundesliga ausgegeben wurde. Bei Gladbach erhält er einen Dreijahresvertrag und ersetzt Marco Rose, der den Klub zum Saisonende Richtung Borussia Dortmund verlassen wird.

"Die Entscheidung, zur neuen Saison ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe hier drei unglaublich erfolgreiche und intensive Jahre erlebt, die ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Ende dieser Saison mit einem herausragenden Ergebnis abschließen möchte", erklärte Hütter in einem Statement der Frankfurter.

Hütter will Champions League erreichen mit Frankfurt

Mit der SGE kann der Österreicher noch erstmals die Champions League erreichen. Sechs Spieltage vor Schluss liegen die Hessen auf Rang vier mit sieben Zählern Vorsprung auf Verfolger Borussia Dortmund. "Wir wollen unseren Vorsprung verteidigen und uns für die Champions League qualifizieren. Diesem Ziel ordnen wir alles unter", erklärte Hütter.

Sportvorstand Fredi Bobic sagte: "Adi Hütter hat für Eintracht Frankfurt Außerordentliches geleistet und kann die Saison mit dem Erreichen der Champions League krönen. Diesem Ziel gilt unsere gesamte Aufmerksamkeit in den kommenden fünf Wochen bis zum Ende dieser Spielzeit."

Auch die Gladbacher äußerten sich zur Personalie Hütter. "Wir freuen uns sehr über die Zusage von Adi Hütter, so Borussias Sportdirektor Max Eberl. "Er ist für unsere Mannschaft und unseren Verein der beste Trainer für die ab dem Sommer vor uns liegenden Herausforderungen und Ziele."

Gladbach kämpft um internationalen Wettbewerb

Mit den Fohlen wird Hütter aber nicht in der Champions League spielen, die Borussia kämpft aktuell noch um die Teilnahme an Conference oder Europa League. 

In seiner bisherigen Karriere als Cheftrainer arbeitete der 51-Jährige in Österreich für den SCR Altach, den SV Grödig und Red Bull Salzburg, in der Schweiz für Young Boys Bern und in der Bundesliga seit 2018 für Eintracht Frankfurt.

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#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB32235492:405274
2RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL32197657:282964
3VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB32179657:322560
4Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB321841069:442558
5Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE321512563:481557
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB0432149951:351651
7Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG3212101059:52746
81. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU321113847:41646
9SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF321281249:47244
10VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB321191254:52242
111899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG321091349:52-339
121. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M0532991435:51-1636
13Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC328101440:50-1034
14FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA32961732:49-1733
15Werder BremenWerder BremenWerderSVW327101534:51-1731
16Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC32871723:51-2831
171. FC Köln1. FC KölnKölnKOE32781733:60-2729
18FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0432272321:82-6113
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