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Augsburg - Der SV Werder Bremen hat sich nach der 0:2-Niederlage in Augsburg von Trainer Florian Kohfeldt getrennt. Das gab der Verein am Sonntag bekannt. Für den letzten Bundesliga-Spieltag und mögliche Relegationsspiele wird der ehemalige Meistertrainer Thomas Schaaf die Mannschaft betreuen.

Am späten Samstagabend traf die Geschäftsführung des Klubs die Entscheidung, der Aufsichtsrat stimmte dieser zu.

"Leider hatten wir nach dem Spiel in Augsburg nicht mehr die Überzeugung, mit Florian Kohfeldt den Klassenerhalt schaffen zu können. [... ] Wir sind weiterhin überzeugt, dass Florian Kohfeldt ein hervorragender Trainer ist, allerdings waren wir uns einig, jetzt noch einmal eine Veränderung vorzunehmen, um doch noch den Klassenerhalt zu erreichen", erklärte Geschäftsführer Frank Baumann.

Schaaf übernimmt schwere Aufgabe

Nachfolger Thomas Schaaf betreute die Grün-Weißen bereits 14 Jahre lang als Trainer und gewann unter anderem 2004 das Double. Er wird am Sonntag in das Quarantäne-Trainingslager nach Barsinghausen reisen und fortan die Mannschaft betreuen. Neben dem bisherigen Trainerteam arbeitet nun auch Wolfgang Rolff für Werder, er fungiert als Co-Trainer.

Das Engagement von Schaaf ist indes auf die letzte Bundesligapartie und mögliche Relegationsspiele begrenzt. 

"Wir sind froh, dass Thomas diese Aufgabe in der für den Verein so prekären Situation übernimmt. Wir erhoffen uns von ihm, dass er seine Erfahrung einbringen und die Spieler für das letzte Saisonspiel bestens einstellen kann. Es wird darum gehen, ihnen die unbedingte Überzeugung und den absoluten Willen für das letzte Saisonspiel und eventuell auch für die Relegation mit auf den Weg zu geben, um unser Ziel zu erreichen", so Baumann weiter.

Letztes Spiel gegen Gladbach

Schaaf selbst ist sich der Schwere seines Jobs bewusst: "Das ist natürlich eine riesige Herausforderung, aber wir haben noch alle Möglichkeiten, um in der Liga zu bleiben. Wir haben nur wenig Zeit, werden aber alles tun, um mit Leidenschaft, Zuversicht und dem Glauben an unsere eigene Stärke in die Partie zu gehen und am Ende erfolgreich zu sein."

Werder kämpft am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach um das Überleben. Aktuell steht das Team mit 31 Punkten auf dem Relegationsplatz, der Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz beträgt aber nur einen Punkt.

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#MannschaftMannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Bayern MünchenBayern MünchenBayernFCB34246499:445578
2RB LeipzigRB LeipzigRB LeipzigRBL34198760:322865
3Borussia DortmundBorussia DortmundDortmundBVB342041075:462964
4VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburgWOB341710761:372461
5Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtFrankfurtSGE341612669:531660
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusenB043414101053:391452
71. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion BerlinFCU341214850:43750
8Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbachBMG3413101164:56849
9VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgartVFB341291356:55145
10SC FreiburgSC FreiburgFreiburgSCF341291352:52045
111899 Hoffenheim1899 HoffenheimHoffenheimTSG3411101352:54-243
121. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05M05341091539:56-1739
13FC AugsburgFC AugsburgAugsburgFCA341061836:54-1836
14Hertha BSCHertha BSCHertha BSCBSC348111541:52-1135
15Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeldDSC34981726:52-2635
161. FC Köln1. FC KölnKölnKOE34891734:60-2633
17Werder BremenWerder BremenWerderSVW347101736:57-2131
18FC Schalke 04FC Schalke 04SchalkeS0434372425:86-6116
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