In Sevilla endlich in der Startelf? Youssoufa Moukoko - Bildquelle: ImagoIn Sevilla endlich in der Startelf? Youssoufa Moukoko © Imago

Update vom 07.10.2022: Wir bieten alle Informationen zum Bundesliga-Topspiel Borussia Dortmund gegen FC Bayern München. Und: Schiedsrichter Deniz Aytekin aus Bayern pfeift das Topspiel BVB gegen Bayern.

München/Sevilla - Die Stimmung bei Borussia Dortmund war schon mal besser. Nach dem mehr als vermeidbaren 2:3 beim 1. FC Köln wurde Trainer Edin Terzic nach der Partie deutlich und prangerte die Dinge an, "die uns schon seit Jahren immer wieder zurückwerfen".

Im Zentrum des Geschehens war erneut Angreifer Anthony Modeste. Nicht jedoch, weil er sportlich auf sich aufmerksam machte. Nur rund zwei dutzend Ballaktionen brachte der Franzose zustande. Im Blickpunkt war er, weil er bei jenen rar gesäten Ballaktionen von den Kölner Fans ausgepfiffen wurde.

Ausgebuht wird er von den eigenen Fans zwar noch nicht, jedoch fragen sich auch die langsam, wann Modestes Startelfgarantie ausläuft. Seitdem der Franzose zum BVB gewechselt ist, stand er in jedem Spiel von Anfang an auf dem Platz. Die Bilanz in zehn Spielen: ein Tor, kein Assist.

Babbel über Moukoko: "Warum nicht den Jungen?"

"Je mehr Spiele er wie am Samstag (gegen Köln, d. Red.) drin hat, desto größer wird auch der Unmut bei den Fans", beobachtete Markus Babbel in der ran Bundesliga-Webshow.

"Die sagen dann: 'Der Alte bringts nicht, warum bringen wir nicht den Jungen?'" Damit dürfte Babbel einigen BVB-Fans aus der Seele sprechen.

 

Auch die Statistik spricht für Moukoko. Während Modeste in 732 Einsatzminuten nur ein Scorerpunkt gelang, kann Moukoko in 290 Minuten gleich vier mal so viele Scorerpunkte vorweisen. Also alle 95 Minuten ist "Mouki", wie er von Terzic liebevoll genannt wird, an einem Treffer beteiligt. Beim 3:1 gegen den SC Freiburg drehte er das Spiel nach seiner Einwechslung nahezu im Alleingang.

Wegen Moukoko: Terzic mit Bitte an die Journalisten

"Ich weiß, dass das ein Thema ist, was euch beschäftigt", richtete BVB-Coach Terzic bei der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell mit Sevilla (ab 21 Uhr live im Ticker auf ran.de) seine Worte direkt an die anwesenden Journalisten. "Ich bitte euch aber um eins: Den ganzen Druck, die ganzen Wörter die ihr habt: Schreibt das nicht über 'Mouki', schreibt das über mich und macht das mit Tony (Modeste, d. Red.), wir halten das aus."

Bereits in der Vergangenheit waren Terzics Vorgänger, Lucien Favre und Marco Rose, darum bemüht, den Youngster in Schutz zu nehmen. Doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere: Wurde damals von einigen wenigen angezweifelt, ob es schon für Herren-Fußball reicht, wird diese Frage heute nicht mehr gestellt. Vielmehr ist man sich von außen nahezu einig, dass Moukoko aktuell die bessere Option im Angriff der Borussia ist.

 

"Er ist fester Bestandteil jedes Spieltags und er ist immer wieder reingekommen", so Terzic beinahe schon verteidigend gegenüber den fragenden Journalisten. Recht hat der 39-Jährige: Nur gegen Hertha BSC (1:0), zufällig dem einzigen Spiel, in dem Modeste bisher getroffen hat, saß Moukoko 90 Minuten auf der Bank.

In Sevilla ist die Zeit reif für die Startelf

Nach etlichen Jokereinsätzen hat sich Moukoko jedoch die Startelf verdient. Dafür könnte der FC Sevilla der perfekte Gegner sein: Die kriselnden Basken gerieten im ersten Spiel gegen Manchester City mit 0:4 unter die Räder und in Spiel zwei kamen sie nicht über ein 0:0 gegen Kopenhagen hinaus. In der Liga stehen die Sevillanos auf einem Abstiegsplatz.

Der perfekte Gegner also, so sollte man meinen, für einen jungen, frischen und unbekümmerten Angreifer. Der in der Kritik stehende Modeste wäre vermutlich ähnlich verkrampft wie ganz Sevilla bei diesem Spiel.

"Mouki ist erst 17, das darf man nicht vergessen", so Terzic weiter. "Aber er ist ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft. Er hat es sich verdient, dass er bei uns spielen darf." Vielleicht ja auch zum ersten Mal seit Anfang August wieder von Beginn an.

Neben der Anfangs formulierten Bitte sprach Terzic auch noch einen Wunsch aus. "Ich wünsche mir, dass beide treffen!"

Würde das eintreten, dann wäre die Stürmerdiskussion bei Borussia Dortmund wohl erstmal ad acta gelegt.

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