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München - Im vergangenen Sommer wechselte David Alaba vom FC Bayern München zu Real Madrid. Als bekannt wurde, dass der Österreicher sich den Madrilenen anschließen wird, wurde er belächelt. Real strauchelte, hatte den Abgang von Cristiano Ronaldo noch nicht wirklich verkraftet. Knapp zwölf Monate später sieht alles anders aus.

David Alaba hat sich nicht nur festgespielt in der ersten Elf der "Königlichen", er hat es innerhalb eines Jahres geschafft, zum absoluten Publikumsliebling aufzusteigen und den langjährigen Kapitän Sergio Ramos vergessen zu machen.

In seiner ersten Saison in Spanien absolvierte der Linksfuß bisher 45 Pflichtspiele. Am 28. Mai kommt das 46. und größte hinzu. Dann bestreitet der 29-Jährige, nach überstandener Adduktorenverletzung, das Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool (Sa., ab 21 Uhr im Liveticker auf ran.de).

Bei einem Gewinn wäre es der zweite Titel mit Real Madrid, nachdem der Österreicher bereits die spanische Meisterschaft gewann. Es würde seine sowieso schon gute Spielzeit krönen.

Krönung der Premierensaison?

"Wenn man zurückblickt auf diese Saison, was wir hier geleistet haben und was für Spiele wir nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Liga gezeigt haben, wie wir immer zurückgeschlagen haben, zurückgekommen sind und immer an uns geglaubt haben - wir genießen es einfach", bilanzierte Alaba bereits bei "Sky".

Der 29-Jährige gehört seit Beginn der Spielzeit zum Stammpersonal von Real und erreichte das eingentlich Unmögliche: Innerhalb einer Saison machte er Klublegende Ramos vergessen. Der Spanier verließ den Verein im vergangenen Sommer und schloss sich Paris Saint-Germain an, konnte dort aber nur selten überzeugen, auch weil er oft verletzt war.

Alaba hingegen fügte sich nach kleineren Fehlern zu Beginn der Saison perfekt in die Mannschaft ein, gehört seit Monaten zu den besten Spielern, erzielte beim 2:1 im "Clasico" beim FC Barcelona im Oktober einen sehenswerten Treffer.

Bei den Fans der "Blancos" ist Alaba, nicht nur dank seines "Klappstuhl-Jubels" beim Sieg gegen PSG, beliebt. Auch dass sich der gebürtige Wiener von Beginn an enorm mit dem Verein identifizierte, kam bei den Anhängern gut an: "Es gibt hier viel Geschichte. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich ein Teil davon sein darf und meine Geschichte in dieses Buch miteintragen kann."

Als wäre er schon immer Madrilene gewesen

Aber nicht nur bei den Fans des Klubs, auch innerhalb der Mannschaft genießt Alaba einen hohen Stellenwert. Eden Hazard schwärmte zuletzt von seinem Teamkollegen: "Er ist ein besonderer Typ. Er ist ein super Spieler, aber das Wichtigste ist, er ist auch ein toller Mensch. Er ist so professionell. Es ist sein erstes Jahr, aber es fühlt sich so an, als wäre er schon seit zehn Jahren bei Real. Also er ist wirklich ein besonderer Mensch und ich bin ihm persönlich sehr nah."

Nach nur einer Saison könnte sich Alaba schon in die Geschichtsbücher von Real Madrid spielen. Geschichtsbücher, die gespickt sind mit Legenden.

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