David Alaba (r.) lobt die Arbeit von Hansi Flick - Bildquelle: imago images/EibnerDavid Alaba (r.) lobt die Arbeit von Hansi Flick © imago images/Eibner

München - Nach Jerome Boateng und Manuel Neuer hat sich nun auch David Alaba für einen Verbleib von Trainer Hansi Flick beim FC Bayern stark gemacht.

Der Verteidiger spricht im Interview mit ran über Flicks Erfolgsgeheimnis und das bevorstehende Champions League-Duell mit dem FC Chelsea (Di., ab 21 Uhr im Liveticker auf ran.de).

Alaba: "Dazu hat er einen großen Teil beigetragen"

ran.de: Würden Sie mit dem aktuellen Bayern-Trainer Hansi Flick gerne noch länger zusammenarbeiten?

Alaba: Ja, er macht das sehr gut. Man sieht, was für eine Entwicklung wir in so kurzer Zeit genommen haben. Und dazu hat er einen großen Teil beigetragen.

ran.de: Er hatte nicht viel Anlaufzeit vor seinem ersten Spiel. Er muss die Mannschaft direkt erreicht haben.

Alaba: Ja, das hat er.

"Er hat es geschafft in sehr kurzer Zeit den Schalter umzulegen"

ran.de: Ist er ein besonders guter Kommunikator?

Alaba: Auf jeden Fall. Er hat es geschafft in sehr kurzer Zeit den Schalter umzulegen, so dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft wieder sehr, sehr gut ist, dass wir als Mannschaft wieder funktionieren und so Fußball spielen, wie wir es gewohnt sind.

ran.de: Was macht er anders oder besser als sein Vorgänger?

Alaba: Er hat einfach an den richtigen Schrauben gedreht. Er hat Nuancen verändert, die eine sehr große Wirkung auf uns hatten. Das hat sehr gut funktioniert.

Alaba über Chelsea: "Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern"

ran.de: Nächste Woche steht das Champions League-Achtelfinale gegen Chelsea an. Wie stark sehen Sie den Gegner?

Alaba: Chelsea ist international ein großer Klub. Wir wissen, dass sie eine Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern haben. Sie haben enorme Qualität in ihren Reihen haben - aber das haben wir auch

ran.de: Wie besonders ist das Spiel gegen Chelsea, es ist das erste Champions League-Duell gegen Chelsea seit dem verlorenen Finale 2012?

Alaba: Das ist nicht unbedingt in unseren Köpfen. Es werden zwei sehr wichtige Spiele für uns, und unser Ziel ist es, eine Runde weiter zu kommen. Das ist unser Fokus. Nur darauf kommt es an.

Das Interview führte Michael Gerhäußer.

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