Pep Guardiola löste 2013 Jupp Heynckes als Bayern-Trainer ab. - Bildquelle: 2016 Getty ImagesPep Guardiola löste 2013 Jupp Heynckes als Bayern-Trainer ab. © 2016 Getty Images

München - Er ist angetreten, um Titel zu holen. Das hat Pep Guardiola geschafft. Zweimal die Meisterschaft, die dritte ist nur eine Frage der Zeit, dazu der Pokalsieg im ersten Jahr.

Erstmals in der Geschichte der Bundesliga wird eine Mannschaft viermal in Folge Champion. Er hat die Rekorde mit dem FC Bayern geradezu pulverisiert. Früheste Meisterschaft, meiste Punkte in einer Saison.

Er hat das Bayern-Spiel, die Bundesliga revolutioniert. Sein Fußball hat in Deutschland neue Maßstäbe gesetzt.

Er hat dem FC Bayern in der heimischen Liga zu einer Dominanz verholfen, die wir hier so seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben, wenn gar noch nie.

Aber es bleibt dieser eine Makel. Er hat nicht die Champions League gewonnen.

Mit dieser Prämisse, die Königsklasse zu gewinnen, ist er angetreten. Das wusste er seit dem ersten Training, das wusste er auch vor seinem letzten Spiel in der Champions League mit dem FC Bayern.

Daran muss er sich messen lassen. Erst recht, wenn er den amtierenden Champions-League-Sieger übernimmt.

Besonders bitter für den Spanier ist, dass er ausgerechnet dreimal gegen spanische Mannschaften im Halbfinale gescheitert ist. Erst an Real Madrid, dann am FC Barcelona und nun an Atletico Madrid.

Gegen Real bleibt vor allem hängen, dass ihn sein Bayern-Nachfolger Carlo Ancelotti ausgecoacht hatte. Und auch gegen Atletico fand er gegen das Defensiv-Bollwerk keine Lösung.

Seine Zahlen, seine Rekorde, seine Titel sind aller Ehren wert. Sie sind beeindruckend. Sie sind außergewöhnlich. Aber gemessen wird er an der Champions League.

Ottmar Hitzfeld gewann sie, stand einmal im Finale. Gleiches gilt für Jupp Heynckes. Auch Louis van Gaal zog mit einer lang nicht so starken Mannschaft ins Endspiel ein.

Guardiola hat es nicht geschafft. Und nur daran wird man sich in einigen Jahren erinnern.

Pep Guardiolas Zeit beim FC Bayern geht als unvollendet in die Geschichte ein.

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