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München - Was für eine Schlusssequenz im DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV. Beim Stand von 3:4 im Elfmeterschießen trat der Kölner Florian Kainz als Schütze Nummer fünf der Kölner an und trifft. Der Ball nahm eine seltsame Flugkurve. Was war passiert?

Der Österreicher rutschte leicht weg und berührte bei der Ausführung des Elfmeters den Ball zunächst mit dem Standbein, bevor er ihn dann mit rechts ins Tor zum vermeintlichen 4:4 traf. Die Kölner jubelten kurz, doch dann beendete Daniel Schlager plötzlich und völlig zurecht das Elfmeterschießen.

Aufgrund der doppelten Berührung zählte das Tor nicht. Köln scheidet auf die denkbar kurioseste Art und Weise aus dem DFB-Pokal aus.

Das DFB-Regelwerk im Elfmeterschießen

Im offiziellen DFB-Regelwerk bei Elfmeterschießen heißt es unter Regel 10 "Bestimmung des Spielausgangs", Absatz 3 "Elfmeterschießen": "Der Elfmeter ist abgeschlossen, wenn sich der Ball nicht mehr bewegt, er aus dem Spiel ist oder der Schiedsrichter das Spiel wegen eines Vergehens unterbricht. Der Elfmeterschütze darf den Ball kein zweites Mal spielen."

Bei einem solchen Vergehen, wie wir es von Kainz, ausgerechnet beim entscheidenden Elfmeter erlebten, "wird dieser Elfmeter als verschossen gewertet und der Elfmeterschütze verwarnt". 

Schlager handelte demzufolge absolut regelkonform. Während der regulären Spielzeit oder der Verlängerung hätte es bei einer vergleichbaren Situation einen indirekten Freistoß für den HSV gegeben.

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