René Maric musste in den sozialen Netzwirken einiges an Kritik verkraften. - Bildquelle: TwitterRené Maric musste in den sozialen Netzwirken einiges an Kritik verkraften. © Twitter

München/Mönchengladbach - Das Pokal-Spiel zwischen der Borussia aus Mönchengladbach und der aus Dortmund war kaum zu Ende, da brachte eine Szene die Anhänger der Fohlen mal so richtig auf die Palme. 

Nach der bitteren 0:1-Niederlage und dem damit verbundenen Viertelfinal-Aus alberte Gladbachs Co-Trainer René Maric an der Seitenlinie mit BVB-Stürmer Erling Haaland herum. Maric wird zusammen mit Marco Rose sowie den weiteren Assistenten Alexander Zickler und Patrick Eibenberger im Sommer von Gladbach nach Dortmund wechseln. 

Bei den Zuschauern vor den TV-Geräten entstand schnell der Eindruck: Den 28-Jährigen scheint die Niederlage wohl kaum zu kümmern. Freut er sich sogar mit seinem zukünftigen Arbeitgeber und dessen Jung-Star?

Maric erklärt sich via Twitter

Auf Twitter entwickelte sich ein regelrechter Shitstorm. Maric war im Anschluss bemüht, die Gemüter zu beruhigen, beschrieb sein Verhalten nach Spielende als "Naiv, emotional & unbedacht" und erklärte mit einem Augenzwinkern: "Über 90 Minuten habe ich mir Lunge & Kehle rausgebrüllt, nachdem wir von Früh bis Spät das Spiel vorbereiteten. Nach Schlusspfiff stand ich am anderen Ende der Coachingzone & ein ehemaliger Spieler ist als Einziger & nach Minuten zum Trösten gekommen."

Maric trainierte in der Zeit von 2017 bis 2019 zusammen mit Marco Rose den österreichischen Top-Klub Red Bull Salzburg. Haaland spielte dort vor seinem Wechsel zum BVB von Januar 2019 bis Januar 2020. 

Beide hätten daher über die Gesundheit, das Spiel, Haalands vergebene Torchancen, sowie über alte Salzburg-Zeiten gesprochen, erklärte Maric und fügte - vermutlich ironisch - an: " Ich war & bin so angefressen+traurig, dass ich nicht an irgendwelche Kameras denken konnte. Dumm."

Gladbach-Fans äußern Kritik

Zudem ärgere er sich selbst, "dass aus meiner Emotionalität (Enttäuschung, Wut) & Naivität solche Einzelstandbilder entstehen konnten." 

In seinen mehreren Tweets deaktivierte der Österreicher stets die Kommentarfunktion, wahrscheinlich um sich weitere wütende Kommentare Gladbacher Fans zu ersparen. Wenig später folgte Maric dann aber doch einem pöbelnden Fan, der ihn unsanft aufforderte, doch die "drukos" - also die "Drunter-Kommentare" - zu aktivieren, und startete die Diskussionsrunde mit einem "Auf geht's". 

Es folgte eine Mischung aus Kopfschütteln, Beleidigungen, aber auch ein wenig Verständnis. Maric äußerte sich anschließend nicht mehr dazu. Angesichts der Gladbacher Talfahrt werden die Tage rund um den Borussia-Park für den Österreicher und seinen Chef Marco Rose aber wohl nicht entspannter. 

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