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Russischer F1-Fahrer wird nicht sanktioniert

Nikita Masepin darf unter FIA-Flagge weiter Rennen fahren

  • Aktualisiert: 02.03.2022
  • 08:32 Uhr
  • SID
Article Image Media
© AFP/POOL/SID/ANTONIN VINCENT

Mick Schumachers russischer Teamkollege Nikita Masepin kann zumindest von Rechts wegen weiter in der Formel 1 fahren.

Köln - Mick Schumachers russischer Teamkollege Nikita Masepin kann zumindest von Rechts wegen weiter in der Formel 1 fahren. Wie der Automobil-Weltverband FIA am Dienstagabend nach einer Sitzung des Motorsport-Weltrates bekannt gab, dürfen "russische und belarussische Fahrer, einzelne Wettbewerber und Offizielle bis auf Weiteres nur in ihrer neutralen Eigenschaft und unter der FIA-Flagge an Wettbewerben teilnehmen."

Weitere Voraussetzung sei, dass "sie sich ausdrücklich zur Einhaltung der FIA-Grundsätze des Friedens und der politischen Neutralität verpflichten".

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Keine Veränderung für Masepin

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Für den 22-jährigen Masepin ändert sich mit dieser Entscheidung nicht viel: Aufgrund der Sperre Russlands wegen Doping-Verfehlungen startete der Haas-Pilot in der Formel 1 bislang ohnehin nicht für sein Land, sondern für den Russischen Automobilverband (RAF). Seine Weiterbeschäftigung beim US-Rennstall dürfte nun davon abhängen, wie es zwischen Haas und dem Titelsponsor Uralkali weitergeht.

Nikita Masepins milliardenschwerer Vater Dimitri ist Mehrheitsaktionär bei dem Bergbauunternehmen. Haas beseitigte nach dem russischen Angriff auf die Ukraine bei den Testfahrten in Barcelona am vergangenen Freitag das Logo des Groß-Geldgebers sowie dessen Farben, die denen der russischen Flagge entsprechen, von Rennwagen, Garage und Motorhome. Juristen befassen sich mit dem Fortgang der Angelegenheit zwischen Team und Sponsor.

Die FIA teilte weiterhin mit, dass bis auf Weiteres bei ihren Veranstaltungen keine russischen und belarussischen Nationalsymbole, Farben und Flaggen gezeigt oder Hymnen gespielt werden dürfen. Auch dürfen in beiden Ländern keine Wettbewerbe stattfinden - die Formel 1 hatte am Freitag bereits das für Ende September im russischen Sotschi geplante Rennen wegen "höherer Gewalt" abgesagt.

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