Roman Abramowitsch muss den FC Chelsea verkaufen. - Bildquelle: imago images/ShutterstockRoman Abramowitsch muss den FC Chelsea verkaufen. © imago images/Shutterstock

München - Wie unter anderem "The Guardian" und "Times" berichten, könnte der geplante Chelsea-Verkauf nun doch noch platzen - dabei befand sich der Deal fast schon auf der Zielgeraden.

Zu Beginn dieser Woche wurde bekannt, dass der US-Milliardär Todd Boehly mit seinem Konsortium den Zuschlag für die Übernahme des englischen Top-Klubs erhalten soll. Es schien also alles bereits geregelt - doch nun wachsen bei Boehly wohl selbst die Zweifel.

Bricht Abramowitsch sein Versprechen?

Der Grund: Es besteht die Sorge, dass Noch-Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch sein Versprechen, auf eine Rückzahlung der Kredite des Klubs zu verzichten, rückgängig machen könnte. Die Summe dabei liegt bei rund 1,9 Milliarden Euro.

Eigentlich hatte Abramowitsch angekündigt, das Geld bei einem Verkauf nicht zurückzufordern. Mittlerweile besteht jedoch der Verdacht, dass genau das Gegenteil davon über Umwege passieren soll.

Chelsea schlägt Umstrukturierung des Geldes vor

Bei Gesprächen zwischen dem FC Chelsea und der britischen Regierung soll schließlich vom Klub eine Umstrukturierung der Verkaufsmodalitäten angestrebt worden sein. Dabei wurde vorgeschlagen, dass die Schulden von Chelseas Mutterkonzern, Fordstam Ltd., an Camberley International Investments (CII) ausgezahlt werden sollen.

Allerdings soll CII Verbindungen zu Abramowitsch haben, dessen Vermögen nach dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine in England eingefroren wurden. Die Sanktionen verbieten also, dass Geld an Abramowitsch und dessen Familie fließt.

Der russische Oligarch argumentiert jedoch, dass die Sanktionen es ihm unmöglich machen, die Chelsea-Schulden wie versprochen abzuschreiben. Darin wittert die britische Regierung jedoch einen Verhandlungstrick und wird das Geschehen weiterhin genauestens beobachten.

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