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München – Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat verraten, dass die UEFA über eine Verlegung der anstehenden Europameisterschaft in nur ein Land nachdenkt.

"Ich weiß, dass der UEFA-Präsident Aleksander Ceferin - der unglaublich sorgfältig mit Corona umgeht - darüber nachdenkt, ob es in Zeiten von Corona nicht doch sinnvoller wäre, das Turnier in nur einem Land zu spielen", sagte Rummenigge in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" und der "tz": "Mit einem entsprechenden Hygienekonzept, versteht sich."

Man dürfe nicht vergessen, "dass die Idee dieser speziellen Austragung des Turniers entstanden ist, als es Corona noch nicht gab", so Rummenigge weiter.

Erste Europameisterschaft in zwölf Ländern

Die im vergangenen Sommer auf 2021 (11. Juni bis 11. Juli) verschobene EM sollte ursprünglich die erste werden, die nicht nur in einem, sondern in zwölf Ländern stattfindet. Mit der Münchner Allianz Arena gibt es auch einen deutschen Austragungsort.

Die UEFA plant derzeit für mehrere Szenarien, von einem kompletten Zuschauerausschluss bis zur normalen Auslastung aller Stadien. Am 5. März sollen die finalen Konzepte und Regeln für die einzelnen Austragungsorte stehen.

"Die UEFA wird und muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen, wie und wo das Turnier stattfinden soll. Das wird nicht leicht", mahnte Rummenigge: "Aber so wie ich Aleksander Ceferin kennengelernt habe, wird die UEFA mit großer Sorgfalt und Klugheit die richtige Entscheidung fällen."

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