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Leipzig - Der deutsche Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat mit Blick auf die EM-Endrunde im Sommer auf die Euphoriebremse getreten und hält wenig von großspurigen Ankündigungen. "Wir können uns nicht als Titelanwärter ausrufen, dafür haben wir in den letzten Jahren einfach nicht die entsprechende Leistung gebracht", sagte der Torjäger von RB Leipzig der FAZ. 

Er sei zwar realistisch, klar sei für ihn aber auch: "Als deutsche Nationalmannschaft fährt man nicht zu einer EM, um am Ende nicht auch gewinnen zu wollen. Und genau so gehen wir es an ? und dafür werden wir alles geben."

Ganz entscheidend werde sein, "wie man in eine EM startet, dass wir das erste Spiel gegen Frankreich gewinnen oder zumindest nicht verlieren", sagte Werner: "Wir haben jetzt eine wirklich schwere Gruppe, aber wir haben auch alle drei Spiele zu Hause. Das ist ein Riesenvorteil."   

Sich selbst will Werner nicht zu sehr unter Druck setzen. "Ich gehe nicht mit der Erwartung ins Turnier, dass ich die EM zerschieße und ein Tor nach dem anderen mache", sagte der 23-Jährige: "Und auch nicht, dass ich Stammspieler von der ersten bis zur letzten Sekunde sein muss oder sicher sein werde. In der Nationalmannschaft habe ich, außer zu Beginn, noch nicht so gespielt, wie ich es bei RB Leipzig getan habe."

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