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München - Ein halbes Jahr spielt Alexander Nübel nun schon für die AS Monaco. Nach enttäuschenden Auftritten zu Beginn der Saison scheint der 25-Jährige mittlerweile voll und ganz im Fürstentum angekommen zu sein.

28 Spiele absolvierte Nübel in dieser Spielzeit bisher, kassierte 29 Gegentore und spielte sieben Mal "zu null". Lob gab es nun von Monacos Sportdirektor Paul Mitchell.

In einem Interview mit "Sky" erklärte er: "Zuletzt haben wir einen Nübel in Bestform gesehen. So, wie wir ihn von Schalke 04 kennen. Es haben ihn damals viele Vereine gescoutet, auch die Red Bull Organisation hatte Interesse an ihm."

Doch damit nicht genug. "Wir sind sehr froh, dass wir einen Spieler mit seinen Fähigkeiten haben. Vor allem in den letzten Monaten haben wir einen Alexander Nübel gesehen, der sein Potenzial ausgeschöpft hat. Er hat zuletzt überragende Leistungen gezeigt. Er ist ein sehr dominanter Torhüter", so der ehemalige Chefscout von RB Leipzig.

Alexander Nübel auf dem Weg in die Nationalmannschaft?

Geht es nach Mitchell, ist sogar ein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft nur noch eine Frage der Zeit: "Ich kenne auch Hansi Flick sehr gut. Ich bin mir sicher, dass er Alexander beobachtet. Ich wäre nicht überrascht, wenn er in den nächsten Monaten in die Nationalmannschaft berufen werden würde. Vor allem, wenn er weiterhin diese Topleistungen zeigt."

Dort müsste er, wie auch bei den Bayern, erst einmal an Manuel Neuer vorbeikommen. Der Welttorhüter von 2020 steht noch bis Sommer 2023 beim FC Bayern unter Vertrag. Genau in diesem Sommer würde Nübel von seiner Leihe zurückkehren. Manuel Neuer wäre dann 37. Eine Vertragsverlängerung ist aber durchaus denkbar. 

An der Personalie "Neuer" hängt die Zukunft von Alexander Nübel. Sollte Neuer seinen Vertrag tatsächlich noch einmal verlängern, dürfte eine Rückkehr nach München quasi ausgeschlossen sein. Das bestätigte sein Berater Stefan Backs in einem Interview mit "Lensing Media": "Wenn Neuer noch jahrelang besser ist als Alex, dann wird er da (beim FC Bayern; Anm.d.Red.) halt nicht spielen."

Klar ist: Mit den guten Leistungen in den vergangenen Wochen steigt nicht nur das Selbstbewusstsein des Keepers, er empfiehlt sich auch für höhere Aufgaben. Ob nun bei den Bayern, der Nationalmannschaft oder woanders. Alexander Nübel befindet sich - nach einigen turbulenten Jahren - auf dem richtigen Weg.

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