Türkei-Trainer Kuntz: Freudentränen nach dem Abpfiff - Bildquelle: AFP/SID/GINTS IVUSKANSTürkei-Trainer Kuntz: Freudentränen nach dem Abpfiff © AFP/SID/GINTS IVUSKANS

Hamburg - Stefan Kuntz ließ nach dem erlösenden Abpfiff seinen Emotionen freien Lauf und konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten.

Der ehemalige Erfolgs-Coach der deutschen U21-Nationalmannschaft (spielt am Dienstag um 17 Uhr in der EM-Quali in Ungarn - live auf ProSieben MAXX) kämpfte mit seinen Eomotionen.

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte der Nationaltrainer der Türkei nach dem Drama in der WM-Qualifikation in Lettland, das sein Team in letzter Sekunde noch mit 2:1 (0:0) gewann: "Sie haben niemals aufgegeben." 

Er habe gespürt, dass da "etwas zusammenwächst", sagte der 58-Jährige nach seinem zweiten Spiel als türkischer Nationaltrainer. Durch den Sieg wahrte er die Chance auf die Qualifikation für die WM in Katar, doch Kuntz mahnte auch: "Wir müssen realistisch sein. Wir brauchen noch sechs Punkte." 

"Wir haben noch Hoffnung"

Bei noch zwei ausstehenden Spiele gegen Gibraltar und Montenegro hat die Türkei in Gruppe G als Tabellendritter vier Punkte Rückstand auf die Niederlande und zwei Punkte Abstand zu Norwegen. "Wir haben noch Hoffnung", schrieb "Hürriyet".

Kuntz hatte drei Tage nach seinem Debüt beim 1:1 gegen Norwegen zunächst Glück, dass sein Team durch Antonijs Cernomordijs nicht in Rückstand geriet (7.). Anschließend übernahmen die Türken zwar die Kontrolle, doch Merih Demiral unterlief ein Eigentor (70.). 

Der ehemalige Bundesliga-Profi Serdar Dursun (75.) und Burak Yilmaz per Foulelfmeter (90.+9) sorgten aber noch für die Wende. "Es war nicht alles gut, es gibt viel zu verbessern", sagte Kuntz.

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