München - Mit Lionel Messi, Sergio Ramos, Achraf Hakimi, Georgino Wijnaldum und Gianluigi Donnarumma verpflichtete Paris St. Germain im Sommer gleich fünf Top-Spieler. Alle außer Hakimi kamen ablösefrei in die französische Hauptstadt. Eine Verpflichtung war dabei aber gar nicht geplant.

War Donnarumma eine Gelegenheitsverpflichtung?

Wie PSG-Sportdirektor Leonardo nun bei einer Veranstaltung gegenüber der italienischen Zeitung "Gazetta dello Sport" erklärte, war eine Verpflichtung von Gianluigi Donarumma keineswegs von langer Hand geplant: "Wir hatten keinen Plan, ihn zu verpflichten. Als er im Juni immer noch keinen neuen Klub hatte, haben wir uns im Klub zusammengesetzt und entschieden, dass wir ihn holen. Das war zuvor eigentlich nicht geplant. (...) Wir hatten nie daran gearbeitet, ihn als ablösefreien Spieler zu holen. 

Zum Zug kommt der 22-Jährige allerdings noch nicht. Den Vorzug erhielt in den ersten Spielen Keylor Navas. Donnarumma soll schon jetzt unzufrieden sein und mit seinem Berater Mino Raiola weitere Optionen prüfen. 

Einen ähnlichen Beginn seiner Zeit bei PSG erlebt der Niederländer Georginio Wijnaldum. Der 30-Jährige wechselte nach fünf Jahren in Liverpool ebenfalls ablösefrei nach Paris. Nach gutem Beginn, kommt er seit Mitte September nur noch sporadisch zum Einsatz. Auch er ist mit der aktuellen Situation nicht zufrieden und machte dies zuletzt in einem Interview mit "NOS" deutlich: "Um ehrlich zu sein kann ich nicht behaupten, komplett glücklich zu sein. Die Situation ist nicht das, was ich wollte."

Die Stimmung in Paris scheint schon kurz nach Saisonstart angespannt Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Wochen entwickelt.

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