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München/Dortmund - Borussia Dortmund hat das Benefizspiel gegen den ukrainischen Vorzeigeklub Dynamo Kiew mit 2:3 (1:3) verloren, viel wichtiger waren an einem emotionalen Abend aber ganz andere Zahlen.

400.000 Euro brachte die Partie, mit denen notleidende Menschen in der Ukraine unterstützt werden sollen. Insgesamt kamen 35.000 Zuschauer.

Schon vor Anstoß flossen bei der Nationalhymne der Ukraine bei einigen Dynamo-Anhängern auf der Tribüne die Tränen, viele Zuschauer hielten Plakate mit Aufschriften wie "Stop War - Stop Putin", "Save Mariupol" oder schlicht "Frieden" in die Höhe.

Zahlreiche Gesten gegen den Krieg

Im Vorfeld der Partie durfte der 16 Jahre alte Ivan Matviichuk mit Stadionsprecher Nobby Dickel die Mannschaftaufstellungen vortragen, während der drei Jahre jüngere Nikita Semenov aus der Jugendakademie von Dynamo Kiew den symbolischen Anstoß ausführen durfte. Die zweite Hälfte leitete zudem der ukrainische Schiedsrichter Denys Shurman.

"Als Präsident von Borussia Dortmund bin ich stolz auf diejenigen, die heute gekommen sind und damit dafür gesorgt haben, dass Menschen etwas zu essen und trinken bekommen", sagte Reinhard Rauball im "ZDF".

Eine durchaus abwechslungsreiche Partie

Das Geschehen auf dem Rasen geriet schnell zur Nebensache, die BVB-Tore durch Jamie Bynoe-Gittens (4.) und Tom Rothe (65.) wurden ebenso bejubelt wie die Treffer der Gäste. 

"In der Ukraine rollen die Panzer, die Menschen leben in permanenter Angst. Da bedeutet so ein Spiel Abwechslung", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf.

Nachdem Spiel spendeten die Zuschauer beiden Teams lauten Applaus als Dank für einen Abend, der neben der finanziellen Hilfe auch gute Unterhaltung bot. 

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