DFB-Elf muss bei einem kleinen Kader bleiben - Bildquelle: AFP/SID/ADRIAN DENNISDFB-Elf muss bei einem kleinen Kader bleiben © AFP/SID/ADRIAN DENNIS

Köln (SID) - Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat ihre Hoffnung auf einen vergrößerten Turnierkader bei der EM in England (6. bis 31. Juli) vorerst aufgegeben. "Unser Verständnis ist so, dass wir beim 23er-Kader bleiben werden", sagte die 54-Jährige in einer digitalen Presserunde am Mittwoch. Noch nicht abschließend geklärt sei aber "das Thema Nachnominierung, sollte es coronabedingte Ausfälle geben".

Für die anstehenden Spiele der WM-Qualifikation in Bielefeld gegen Portugal am 9. April (16.10 Uhr/ARD) und drei Tage darauf in Serbien (16.00 Uhr/ZDF) droht das Bayern-Duo Linda Dallmann und Maximiliane Rall coronabedingt auszufallen. Große Erleichterung löst aber die Rückkehr der Kapitänin Alexandra Popp nach einjähriger Zwangspause aus.

"Es steht außer Frage, dass Poppi außerhalb des Spielfeldes total wichtig ist, aber innerhalb mindestens genauso", sagte Voss-Tecklenburg. Auf dem Weg zur Topform nach ihrer schweren Knieverletzung sei nun jedes Spiel für die 30-Jährige wertvoll: "Ich klopfe mal auf Holz, hoffentlich bleibt sie gesund."

Die 111-malige Nationalspielerin Popp (VfL Wolfsburg), Olympiasiegerin von 2016, hat aufgrund von Verletzungen noch keine EM gespielt. "Sie fiebert natürlich darauf hin, und es ist ihr Anspruch, eine der prägenden Personen zu sein im Turnier", sagte die Bundestrainerin.

Als Teil der EM-Vorbereitung muss die WM-Qualifikation dienen. Auf dem Weg zur Endrunde 2023 in Australien und Neuseeland führt die DFB-Auswahl die Gruppe H mit 18 Punkten aus sechs Spielen souverän vor Portugal (13) und Serbien (12) an. "Wir wollen beide Spiele gewinnen, dann sind wir sehr weit in dieser Qualifikation", sagte Voss-Tecklenburg.

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