Ein Flieger genügte diesmal nicht: Der DFB-Tross musste in Edinburgh die Mas... - Bildquelle: Getty ImagesEin Flieger genügte diesmal nicht: Der DFB-Tross musste in Edinburgh die Maschine tauschen © Getty Images

Edinburgh - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat bei ihrer Rückreise von Island eine Zwischenlandung im schottischen Edinburgh einlegen müssen. Dies gab der DFB via Twitter bekannt. Die Gründe für die Planänderung teilte der Verband zunächst nicht näher mit.

"Safety first. Sichere Zwischenlandung als Vorsichtsmaßnahme in Edinburgh", hieß es in dem Tweet: "Von dort aus individuelle Weiter- und Rückreise geplant."

Ursprünglich hatte ein Direktflug das Team von Bundestrainer Hansi Flick nach dem 4:0-Erfolg in der WM-Qualifikation von Reykjavik nach Frankfurt am Main bringen sollen, wo der Flieger um 5:50 Uhr deutscher Zeit hätte landen sollen.

Über britischer Ostküste umgeschwenkt

Auf dem Portal "Flightradar24", das die Routen von Flugzeugen auf der ganzen Welt aufzeichnet, ist zu sehen, dass die Maschine nach Südwesten abgedreht sein muss, bevor sie das britische Festland nach Osten verlassen hätte. Schließlich machte sie einen Bogen in Richtung Edinburgh, wo sie gegen 5 Uhr deutscher Zeit aufgesetzt haben soll.

Zwischen dem Umschwenken und der Landung in der schottischen Hauptstadt sollen 20 Minuten vergangen sein.

DFB-Flieger soll Notfall-Code abgesendet haben

Es heißt, aus dem Flieger sei der Code 7700 gesendet worden. Dahinter kann sich eine medizinische oder technische Notlage an Bord verbergen. Offiziell wird dann von einem Luftnotfall gesprochen.

Der DFB gab Entwarnung und schrieb von einem "Sicherheitscheck an der Maschine", was auf einen technischen Defekt hinweist. Zudem verriet der Verband, dass die Teammitglieder von Edinburgh aus individuell weitergereist seien. Einige Profis stehen bekanntlich bei englischen Klubs unter Vertrag.

Kurz nach halb zehn am Vormittag meldete sich der Verband noch einmal mit einer beruhigenden Nachricht. Demnach sei aber Geduld gefragt, zumindest einige Mitglieder des Stabs befinden sich demnach noch im Flieger.

Nach Informationen des DFB begab sich vor halb elf ein Ersatzflieger mit dem Großteil der Delegation zurück nach Deutschland. Ziele seien Frankfurt und München.

"RTL" und "ntv" berichten unter Verweis auf die litauische Fluglinie KlasJet, auf die der DFB zurückgriff, es sei eine "unzuverlässige Funktion eines Notstrom-Aggregats" festgestellt worden. Die Personen an Bord seien "zu keinem Zeitpunkt einem wesentlich erhöhten Risiko ausgesetzt" gewesen.

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