Lässt jetzt seinen Berater sprechen: Mesut Özil äußert sich abgesehen von se... - Bildquelle: Getty ImagesLässt jetzt seinen Berater sprechen: Mesut Özil äußert sich abgesehen von seiner Twitter-Trilogie nicht öffentlich © Getty Images

München – Mesut Özils Spielerberater Erkut Sögüt hat Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach dessen Attacke gegen den zurückgetretenen Nationalspieler hart kritisiert.

"Die Kommentare von Herrn Hoeneß verfehlen den eigentlichen Sinn komplett", sagte Sögüt zu "Goal.com". Hoeneß habe vor, vom eigentlichen Thema, "dem Rassismus und der Diskriminierung in Deutschland, abzulenken. Außerdem kann er seine dummen Aussagen, die komplett übertrieben sind, nicht belegen."

"Sollte er sich als Präsident von Bayern München nicht auf die Leistung seiner eigenen Spieler konzentrieren, von denen acht für Deutschland in Russland spielten", so Sögüt weiter.

"Herr Hoeneß, wir werden keine weitere Zeit und Energie aufbringen, um mit ihnen über ein Thema zu reden, von dem sie keine Ahnung haben", so Sögüt weiter. "Sie sind nicht nur eine Schande für sich selbst, sondern vor allem für Bayern München und die Leute in Deutschland."

"Der Fokus von Mesuts Aussagen lag nicht unbedingt auf dem Fußball. Vielmehr ging es darum, auf das Wiederaufleben des Rassismus aufmerksam zu machen", erklärte Sögüt, der unter anderem auch Ilkay Gündogan, Shkodran Mustafi und Joachim Löw berät. "Er hat den Mut und die Tapferkeit gezeigt, sich für all jene einzusetzen, die in Deutschland unfair behandelt werden: Einwanderer, Muslime und viele mehr."

Hoeneß hatte vor dem Abflug des FC Bayern zur USA-Reise der "SportBild" unter anderem gesagt, der am Vorabend zurückgetretene Özil habe "seit Jahren einen Dreck" gespielt und seinen "letzten Zweikampf vor der WM 2014 gewonnen".

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