UEFA und EU wollen die Super League verhindern - Bildquelle: AFP/SID/MIGUEL MEDINAUEFA und EU wollen die Super League verhindern © AFP/SID/MIGUEL MEDINA

Brüssel (SID) - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat in ihrem längst nicht ausgestandenen Kampf gegen die Gründung einer Super League den Schulterschluss mit der Europäischen Union (EU) vollzogen. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und EU-Kommissions-Vize Margaritis Schinas erneuerten am Donnerstag in Brüssel die 2014 geschlossene Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien. 

Die Übereinkunft bekräftigt ausdrücklich die Entschlossenheit der Kommission und der UEFA, das "europäische Sportmodell zu schützen und zu stärken, das auf europäischen Werten, Solidarität zwischen Elite- und Breitensport, sportlichen Leistungen, einem offenen Auf- und Abstiegssystem und dem Schutz der körperlichen und moralischen Integrität der Sportlerinnen und Sportler" beruht.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird sein Gutachten im Rechtsstreit zur Gründung der Super League am 15. Dezember vorlegen. Ein Urteil wird für Anfang 2023 erwartet.

Geklagt hatte die "European Super League Company" bei einem Gericht in Madrid, das wiederum den EuGH anrief. Im April 2021 hatten zwölf europäische Topklubs die Gründung einer Liga als Konkurrenz zur Champions League der UEFA verkündet. Nach Protesten zogen sich bis auf Real Madrid, den FC Barcelona und Juventus Turin alle Vereine von dem Vorhaben zurück.

In der Vereinbarung zwischen UEFA und EU wurden zudem Ziele wie Klimaschutz, Gleichberechtigung und soziale Inklusion festgehalten.

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