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München/Barcelona - Der diesjährige Transfersommer hatte es in sich, selten wechselten so viele Superstars ihren Klub.

Wie Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, gegenüber dem Fernsehsender "Esport3" erklärte, arbeitete sein Verein zeitweise ebenfalls an einem spektakulären Wechsel. Demnach sollte PSG-Superstar Neymar wieder nach Katalonien zurückkehren.

"Wir haben versucht, ihn zu verpflichten. Er war verrückt danach, zurückzukehren", sagte Laporta. Letztlich scheiterte der Transfer allerdings am Financial Fairplay, den Auflagen der spanischen Liga bezüglich einer Gehaltsobergrenze und den großen Schulden des Klubs.

Laporta: Griezmann "passte nicht ins System"

"Wir haben das Financial Fairplay anders interpretiert. Wenn wir damals schon gewusst hätten, dass wir nicht einmal Messi registrieren können, hätten wir es gar nicht erst versucht", so der Rechtsanwalt.

Der sechsmalige Weltfußballer kehrte Barca im Sommer nach 21 Jahren den Rücken und schloss sich dem französischen Hauptstadtklub an, wo er nun mit Neymar zusammenspielt. "Es war seltsam und ich mochte es nicht. Es ist nicht das Ende, das ich mir für Messi bei Barca vorgestellt habe", gab der 59-Jährige Einblick in seine Gefühlswelt.

Zudem nahm Laporta auch zum Abgang von Antoine Griezmann gen Atletico Madrid Stellung, hielt sich mit Kritik am französischen Angreifer aber zurück: "Wir haben uns alle mehr von Griezmann erwartet. Aber seine Einstellung war nie kritikwürdig. Wir wissen alle, was für ein Spieler er ist. Ich denke, in unser System passt er nicht."

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