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München/Barcelona – Trotz der horrenden Schulden von aktuell 1,35 Milliarden Euro will der neue Barcelona-Präsident Joan Laporta den Klub mit einer noch größeren Investition wieder zu alter Stärke verhelfen.

"Wir werden schon bald die Auferstehung Barcas erleben", kündigte der 59-Jährige in der spanischen "Sport" an: "Wir werden wieder der beste Verein der Welt werden und die beste Mannschaft der Welt haben." Der katalonische Klub soll durch die Maßnahmen "wieder lebendig und ein weltweiter Maßstab" sein.

Milliarden-Investition nicht nur für die Fußballer

Im Rahmen des Projekts "Espai Barca" will Laporta weitere 1,5 Milliarden Euro in den Klub investieren. Dieses wurde bereits 2014 von den Vereinsmitgliedern abgesegnet, wegen der explodierenden Kosten (ursprünglich wurde mit 600 Millionen Euro kalkuliert) braucht der neue Barca-Präsident auf einer Vollversammlung jedoch abermals eine einfache Mehrheit für sein Projekt, um es auch in die Tat umzusetzen.

Bei "Espai Barca" geht es nicht nur um die Profimannschaft und den Um- und Ausbau des Camp Nou, an dem schon vor Jahren gravierende Hygiene- und Sicherheitsmängel festgestellt wurden und dessen Sanierung und Aufstockung auf 110.000 Zuschauerplätze alleine wohl die ursprünglich veranschlagten 600 Millionen Euro schlucken wird.

Auch der Palau Blaugrana (für Barcelonas Handball- und Basketball-Teams) soll wie bereits beim Estadi Johan Cruyff (für Frauen- und Jugendfußball) geschehen modernisiert und auf Vordermann gebracht werden.

Laporta über die Super League: "Sie ist quicklebendig"

Was das Vorhaben der höchst umstrittenen Super League angeht, zeigte sich der Barca-Präsident optimistisch. "Sie liegt nicht auf Eis, ganz im Gegenteil, sie ist quicklebendig und es finden Gespräche statt", sagte Laporta über neue Überlegungen, die Super League umzubauen und als offenen Wettbewerb ohne feste Mitglieder auszutragen.

Obwohl die UEFA, die als Ausrichterin der Champions League dem Projekt mit aller Härte entgegensteht, "von Beginn an sehr aggressiv agiert" habe, wolle man das Gespräch mit dem europäischen Verband suchen. Real Madrid, Juventus Turin und die Katalanen seien schließlich weiterhin von der Idee überzeugt "und wir gewinnen weiterhin vor den Gerichten."

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