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München/Madrid – Karim Benzema von Real Madrid muss sich ab Dienstag vor einem Gericht im französischen Versailles wegen der ihm vorgeworfenen Mittäterschaft in der sogenannten Sextape-Affäre verantworten.

Dem 33-Jährigen drohen bei einer Verurteilung am Ende des dreitägigen Prozesses bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von 75.000 Euro.

Sextape-Affäre liegt mehr als sechs Jahre zurück

Benzema wird in der Affäre um seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Mathieu Valbuena der Mittäterschaft bezichtigt. Letzterer wurde im Sommer 2015 mit einem intimen Video erpresst, Benzema soll als Komplize der Erpresser Valbuena dazu gedrängt haben, das geforderte Geld zu bezahlen.

Als die Geschichte publik wurde, wurde der Stürmer der Königlichen aus der Equipe Tricolore verbannt. Erst im zurückliegenden Sommer kehrte Benzema in das Aufgebot der französischen Nationalmannschaft zurück.

Prozess eine "Farce" und "ziemlich unverständlich"

Während Valbuena laut Aussagen seines Anwalts Paul-Albert Iweins am Dienstag persönlich zum Prozess erscheinen wird, ist Benzemas Anwesenheit ungewiss. So hat Real Madrid am Dienstagabend ein Champions-League-Spiel gegen Schachtjor Donezk zu bestreiten (21 Uhr im Liveticker auf ran.de), der Angreifer wird wohl durch seine Anwälte vertreten werden.

Was der Franzose von der Anklage hält, hat dieser schon öffentlich deutlich gemacht. Im Januar bezeichnete er den Prozess als "Farce", sein Anwalt Antoine Vey sagte am Dienstag in der "L'Equipe", "Herrn Benzema vor das Gericht zu führen, ist ziemlich unverständlich", weil keine belastbaren Beweise vorliegen würden.

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