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München - Seit Anfang 2014 läuft das Projekt, bislang scheitert es aber noch an der Umsetzung: Real Madrid will aus dem traditionsreichen Estadio Santiago Bernabeu einen modernen Fußball-Tempel machen - inklusive verschließbarem Dach, Shopping-Meile und Luxus-Hotel.

Doch die neue Arena ist eine Nummer zu groß für die Stadt Madrid. Nachdem vergangenes Jahr schon einmal das Oberste Gericht den Baubeginn stoppte, legt nun auch der Stadtrat Protest ein.

Für Real heißt das im Klartext: Solange die geplante Arena nicht verkleinert wird, bekommt der Klub keine Zustimmung für den Umbau. 

Mega-Kosten: Real will wohl 400 Millionen investieren

Laut Informationen der spanischen Zeitung "AS" will Real-Boss Florentino Perez bis Sommer ein neues Konzept präsentieren - in abgespeckter Form. Schweren Herzens muss sich der Spanier darin wohl von rund 2.500 Sitzplätzen und 90 Hotelzimmern verabschieden, um die Modernisierung des Bernabeu nicht zu gefährden. 

Bleibt aber immer noch ein Problem: die Finanzierung. 400 Millionen Euro soll der Spaß kosten. Real ist deshalb angeblich auf der Suche nach Sponsoren, wie die "AS" berichtet laufen Verhandlungen mit den Öl-Unternehmen IPIC und CEPSA.

Estadio IPIC? Bernabeu CEPSA? Klingt nicht nur in den Ohren der Madrilenen merkwürdig. Darüber müssen sich die Fans wohl aber keine Sorgen machen: Den Stadionnamen Bernabeu will Real offenbar behalten.

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