Die Ukraine und die UEFA unterstützen sich gegenseitig - Bildquelle: Getty ImagesDie Ukraine und die UEFA unterstützen sich gegenseitig © Getty Images

München - Im Kampf gegen die Einführung einer Super League bekommt der Europäische Fußballverband Unterstützung aus der Politik.

In einem Brief drückte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine klare Unterstützung für UEFA-Chef Aleksander Ceferin in dessen Kurs gegen das umstrittene Projekt aus.

"In diesem Zusammenhang wünsche ich mir, dass Gefühle wie die, die hinter der sogenannten European Super League stehen, ein Ende haben“, schreibt Selenskyj. "Denn das Wesen des Fußballs ist auch Hoffnung, Solidarität und Freude, und es ist mehr als Geld, mehr als das Privileg Einzelner."

Im April vergangenen Jahres war die von spanischen und italienischen Klubs vorangetriebene Einführung einer Super League, in der die europäischen Topklubs ohne sportliche Qualifikation gegeneinander spielen sollten, gescheitert.

Nicht nur von der UEFA, sondern auch von zahlreichen Fan-Organisationen hatte es massive Kritik an diesem Projekt gegeben.

Beratungen über Unterstützung für die Ukraine

Selenskyj und Ceferin tauschten sich bei einem Telefonat auch über die mögliche Unterstützung der UEFA bei der Freilassung von im Krieg gefangen genommener ukrainischer Athleten aus.

"Der ukrainische Präsident dankte dem UEFA-Präsidenten für die Unterstützung unserer Athleten und seine unerschütterliche Kompromisslosigkeit sowie für seine Hilfe bei der Wiederbelebung der ukrainischen Premier League", schrieb der ukrainische Verband nach dem Telefongespräch.

In der Ukraine werden seit Ende August unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wieder Ligaspiele ausgerichtet.

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