Julen Lopetegui übernimmt kommende Saison Real Madrid. - Bildquelle: imago/Sven SimonJulen Lopetegui übernimmt kommende Saison Real Madrid. © imago/Sven Simon

Mittwoch, Donnerstag, Freitag. Dann ist es schon so weit. Portugal gegen Spanien um 20:00 Uhr. Für Spanien beginnt dann die WM so richtig. Für Julen Lopetegui ist sie jetzt vorbei. Bevor sie überhaupt begonnen hat.

Für Lopetegui erfüllte sich erst vor wenigen Stunden sein Traum. Trainer von Real Madrid zu sein. Zuvor noch die WM in Russland bestreiten. Mit den - auch dank ihm - als Titelfavorit gehandelten Spaniern.

Der Traum wird für Lopetegui nun zum Albtraum. Entlassen. Vor dem ersten WM-Spiel. Es gibt wohl kaum schlimmere Momente.

Andererseits ist es die einzig richtige Entscheidung von Verbandspräsident Luis Rubiales. Den Verband erst fünf Minuten vor der Pressemitteilung Real Madrids von seinem Engagement zu berichten, geht nicht. Vor allem dann nicht, wenn er erst vor wenigen Tagen seinen Vertrag beim Verband bis 2020 verlängert hat.

Lopetegui verstößt gegen die Werte, gegen den Verhaltenskodex eines jeden Mannschaftssportlers. Die Mannschaft geht vor dem Individuum. Daran müssen sich alle halten. Spieler und Trainer. Vor allem der hauptverantwortliche Trainer, der als Vorbild vorangehen soll, der es vorleben soll.

Natürlich bedeutet die Entlassung erst einmal Chaos, Unruhe - und wenn es sein muss, auch Alibi für die Spieler. Aber dieses Fehlverhalten zu tolerieren - gerade in einer Zeit in der Werte und Verträge kaum mehr etwas zählen -, wäre der falsche Weg gewesen.

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