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München - Die Negativ-Schlagzeilen rund um die WM 2022 in Katar nehmen kein Ende. Nachdem bereits in der vergangenen Woche zwei norwegische Fernsehjournalisten für 32 Stunden festgehalten worden waren, wurde nun der ebenfalls norwegische Journalist Havard Melnaes für 24 Stunden eingesperrt.

Ähnlicher Vorfall vor wenigen Tagen

Melnaes und seine Kollegen waren für Recherchen im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Er habe einen Mann dabei beobachtet, wie er zwei Hotelangestellte beschimpfte. Daraufhin habe er den Mann zur Rede gestellt, ehe die Polizei hinzugezogen wurde und ihn in Gewahrsam nahm, so der Journalist.

Weiter berichtete er, dass er sehr gut behandelt worden sei und seine komplette Ausrüstung behalten durfte. Als die Polizei ihn wieder frei ließ, durfte er seiner Arbeit wieder ungehindert nachgehen.

Anders erging es den zwei Fernsehjournalisten. Deren Aufnahmen wurden vernichtet, da sie ohne Erlaubnis gedreht hätten. Norwegens Ministerpräsident, Jonas Gahr Store, verurteilte das katarische Vorgehen, nannte es "inakzeptabel".

Die am 21. November beginnende WM in Katar steht aus verschiedensten Gründen in der Kritik. 

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