Klinsmann soll beim VfB Vorstandsvorsitzender werden - Bildquelle: AFPSIDTHOMAS KIENZLEKlinsmann soll beim VfB Vorstandsvorsitzender werden © AFPSIDTHOMAS KIENZLE

Stuttgart - Der erste Schritt für eine mögliche Rückkehr des ehemaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann zum Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart ist getan. Der 54-Jährige bestätigte gegenüber der Stuttgarter Zeitung (Dienstagsausgabe) ein erstes Gespräch mit dem Präsidialrat seines Ex-Klubs. "Der Informationsaustausch verlief sehr positiv", sagte Klinsmann.

Der Weltmeister von 1990 soll dem Bericht zufolge bereit sein, das neu geschaffene Amt als Vorstandsvorsitzender der VfB Stuttgart AG zu übernehmen. Der Posten als Präsident, der nach dem Rücktritt von Wolfgang Dietrich künftig repräsentativer ausgerichtet sein soll, komme für Klinsmann aber nicht infrage.

"Der VfB ist ein besonderer Verein für ihn", hatte Klinsmanns Berater Roland Eitel bereits Mitte Juli dem "SID" gesagt: "Wenn ihn jemand vom VfB anruft - egal aus welchem Grund - wird er immer ans Telefon gehen. Wie in der Vergangenheit auch." Der in den USA lebende Klinsmann hatte im vergangenen November geäußert, dass "mein Herz noch immer für den VfB schlägt" und es ihn "mit meiner Erfahrung und meinem Netzwerk in den Profizirkus zurück zieht".

Derzeit arbeitet Klinsmann als Experte für den TV-Sender RTL bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft. Für den VfB war er als Profi von 1984 bis 1989 aktiv, zuletzt bekleidete er den Posten des amerikanischen Nationaltrainers (bis November 2016).

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