In der HBL ruht der Spielbetrieb seit dem 8. März - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDIn der HBL ruht der Spielbetrieb seit dem 8. März © PIXATHLONPIXATHLONSID

Köln - Auch Handball-Rekordmeister THW Kiel hat sich angesichts der Coronakrise für einschneidende finanzielle Maßnahmen entschieden. Wie die Norddeutschen am Donnerstag mitteilten, haben Spieler, Trainer und Mitarbeiter geschlossen in die Kurzarbeit eingewilligt und "zum Teil erheblichen Gehaltsverzichten" zugestimmt.

"Als Familie steht man in guten und in schlechten Zeiten zusammen", sagte THW-Kapitän Domagoj Duvnjak: "Wir alle haben dem Klub, den Sponsoren und den Fans viel zu verdanken. Heute ist es mehr denn je wichtig, als Team zu agieren, damit es weitergehen kann und wir hoffentlich bald wieder gemeinsam emotionale Handball-Momente erleben können."

Verlängerung der Unterbrechung soll beschlossen werden

In einer Stellungnahme der THW-Geschäftsführer Sabine Holdorf-Schust und Viktor Szilagyi heißt es: "Im Gegenzug erhalten alle einen Teil des Verzichts zurück, wenn das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019/2020 besser ausfällt als jetzt unterstellt. Das zeigt, dass wir in einer schwierigen Situation gemeinsam vieles schaffen können und ist ein weiterer Beleg für die hohe Identifikation aller mit dem Verein."

In der Handball Bundesliga (HBL) ruht der Spielbetrieb seit dem 8. März und ist vorerst bis zum 23. April ausgesetzt. Bei einer Videokonferenz mit den Klubchefs am Freitag soll im ersten Schritt eine Verlängerung der Unterbrechung beschlossen werden, bevor über eine Wiederaufnahme mit Geisterspielen diskutiert wird. So könnten zumindest die TV-Einnahmen gerettet werden.

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