Bortolotti raste von Platz 20 noch in die Punkte - Bildquelle: Getty Images & Instagram/ranracingBortolotti raste von Platz 20 noch in die Punkte © Getty Images & Instagram/ranracing

München - Nach einem katastrophalen Qualifying mit Startplatz 20 ist Grasser-Pilot Mirko Bortolotti beim 11. Saisonrennen in Spa noch auf den achten Platz vorgefahren.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir haben gut gearbeitet und zum richtigen Zeitpunkt den Stopp gemacht. Am Ende hat der Nieselregen ein bisschen geholfen", so der Italiener gegenüber ran racing nach dem Sieg von Dennis Olsen. Mehr sei heute einfach nicht drin gewesen.

Bortolotti reagiert auf Kritik

Der Gesamt-Zweite der DTM reagierte auch auf die Kritik seiner Konkurrenten David Schumacher und Maximilian Götz an seiner harten Fahrweise. Bortolotti hatte zuletzt vermehrt Unfälle verursacht und war auch selbst zweimal ausgeschieden.

"Meine Fahrweise ist meine Fahrweise. Dafür bin ich über die Jahre bekannt geworden", so der 32-Jährige. "Am Ende des Tages zählen die Fakten. Alles andere ist für mich nur Bla Bla Bla und komplett unwichtig. Ich fahre hart aber fair."

Fairness sei für ihn sehr wichtig, weshalb er auch Strafen akzeptiere, wenn er einmal Fehler mache. "Das ist wie in jedem anderen Sport. Wenn man ein Foul hat, dann bekommt man die Gelbe Karte. Und dann muss man es beim nächsten Mal besser machen. Aber ich glaube, wenn ich im Laufe meiner Karriere nur Fouls gehabt hätte oder nur schlecht gefahren wäre, dann wäre ich nicht hier."

Bortolotti: "Ich bevorzuge den stilvollen Weg"

Es sei Aufgabe der Race Control, Fehlverhalten zu bestrafen. Mit seiner aggressiven Fahrweise wolle er sich keinen unfairen Vorteil verschaffen. "Wenn man Kontakt mit anderen Fahrern hat, dann ist es nicht nur so, dass man einen Vorteil hat. Man hat selbst einen Riesen-Nachteil dadurch, weil man selbst ausfällt."

Normalerweise würden Unstimmigkeiten mit den anderen Fahrern immer ausgeräumt. "In der Hitze des Gefechts" sage jeder mal "eine Dummheit". Bortolotti selbst wolle sich aber nicht öffentlich über seine Konkurrenten äußern. "Ich ziehe nicht über Kollegen her. Aber jeder hat seinen eigenen Weg. Ich bevorzuge den stilvollen", sagte er und konterte damit geschickt die Kritik von Schumacher und Co.

Das zweite Rennen in Spa am Sonntag ab 13:00 Uhr live auf ProSieben. Das Qualifying bereits um 9:45 Uhr im Livestream auf ran.de.

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