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München/Nürnberg - Beim Sonntags-Qualifying der DTM auf dem Norisring, bei dem diesmal aus Fairnessgründen Startgruppe B zuerst an die Reihe kam, holte AF-Corse-Ferrari-Pilot die Poleposition. Der Brasilianer, der eine Saison zum Vergessen erlebt, fuhr in 48.717 Sekunden in der späteren Gruppe die Bestzeit.

Damit war er um 0.057 Sekunden schneller als Grasser-Lamborghini-Pilot Mirko Bortolotti, der zunächst in Gruppe B die Bestzeit gefahren hatte. Der Italiener startet daher vom zweiten Startplatz, während die anderen Piloten abwechselnd gereiht werden.

Dritter ist Lokalmatador Marco Wittmann im Walkenhorst-BMW, auf Platz vier landete Samstags-Sieger Thomas Preining im besten Porsche. Bester Mercedes-AMG-Pilot war mit Meister Maximilian Götz auf Platz fünf ein weiterer Lokalmatador, ehe als Sechster mit Abt-Fahrer Rene Rast der beste Audi folgt.

Auch AF-Corse-Ferrari-Pilot Ayhancan Güven, der Formel-E-Pilot Nick Cassidy ersetzt, lieferte erneut eine blitzsaubere Leistung ab und wurde 0,178 Sekunden hinter Bortolotti Zweiter in Startgruppe B, wird aber als Verursacher der Kollision mit Lucas Auer am Vortag um drei Startpositionen zurückversetzt und startet von Platz sieben. DTM-Leader Sheldon van der Linde stellte seinen Schubert-BMW auf den neunten Startplatz.

Frage fährt am Geburtstag auf Pole

Fraga belohnt sich damit selbst, denn der Brasilianer feiert am heutigen Rennsonntag seinen 27. Geburtstag. "Das ist der beste Geburtstag, den ich haben kann", jubelte Fraga bei "ran". Zumal er zuletzt eine schwere Zeit mit Pleiten, Pech und Pannen durchlebte.

"Ich bin durch schwere Zeiten gegangen, so viele schlechte Rennen und Ergebnisse. Aber wenn wir mal alles zusammenbekommen, sind wir immer da. Ich will einfach ein sicheres Rennen heute. Ich habe einfach versucht in die Top 5 zu fahren", sagt der Ferrari-Pilot. Doch bei einem Blick auf den Zeitenmonitor wusste er, dass im Qualifying mehr drin war.

Bortolotti: Gestern war ein Scheißtag

Bortolotti schaffte es nach einem Samstag voller Probleme in die erste Startreihe und zeigte sich bei 'ran' entsprechend erleichtert: "Heute mit der Pole, zumindest in der ersten Gruppe, zurückzukommen, das zeigt Charakter und darauf bin ich extrem stolz."

"Vielen Dank ans Team. Es war eine Hammerrunde. Ich habe alles, was an Risiko da war mitgenommen, überall die Bande gestreift, wo es nur ging", deutet der Lamborghini-Star an, dass er alles aus sich und seinem Huracan herausquetschte.

Den Samstag hat Bortolotti schon wieder aus seinem Gedächtnis gestrichen: "Gestern war gestern. Wie schon gesagt, das war ein Scheißtag für alle. Nicht nur für uns, sondern für viele andere auch. Wir müssen jetzt schauen, dass wir es heute besser machen."

Wittmann: Schöne Belohnung für die Mechaniker

Dritter ist Lokalmatador Marco Wittmann im Walkenhorst-BMW, auf Platz vier landete Samstags-Sieger Thomas Preining im besten Porsche. Bester Mercedes-AMG-Pilot war mit Meister Maximilian Götz auf Platz fünf ein weiterer Lokalmatador, ehe als Sechster mit Abt-Fahrer Rene Rast der beste Audi folgt. Damit schafften es alle sechs Marken in die Top 6.

"Ich bin auf jeden Fall happy. Man darf nicht vergessen: Meine Jungs haben bis in die Nacht geschraubt, um das Auto wieder auf Vordermann zu bringen. Dann ist so ein Startplatz immer eine schöne Belohnung, wenn du weißt: Da steckt viel Arbeit dahinter. Die Jungs haben wenig Schlaf bekommen", erklärt Wittmann am "ran"-Mikrofon.

Auch AF-Corse-Ferrari-Pilot Ayhancan Güven, der Formel-E-Pilot Nick Cassidy ersetzt, lieferte erneut eine blitzsaubere Leistung ab und wurde 0,178 Sekunden hinter Bortolotti Zweiter in Startgruppe B, wird aber als Verursacher der Kollision mit Lucas Auer am Vortag um drei Startpositionen zurückversetzt und startet von Platz sieben. DTM-Leader Sheldon van der Linde stellte seinen Schubert-BMW auf den neunten Startplatz.

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