Spielberg – Liam Lawson setzt im Titelkampf das nächste Ausrufezeichen! Der Neuseeländer fuhr nach der Bestzeit im Training am Freitag am Samstag im Ferrari auf die Pole Position.

Nach der 20-minütigen Session verwies der 19-Jährige Maximilian Götz (HRT-Mercedes) und Arjun Maini (GetSpeed-Mercedes) auf die Plätze. 

"Es ist schön, hier auf der Pole zu stehen. Das Auto passt sehr gut zur Strecke. Es waren zuletzt ein paar schwierige Rennen für mich", sagte Lawson: "Am Nürburgring ist alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte. Wir müssen jetzt Punkte aufholen und das ist ein guter Start." Zuletzt in der Eifel lief für Lawson gar nichts zusammen, er ging komplett leer aus und zog mit ein paar waghalsigen Manövern zudem den Zorn der Konkurrenz auf sich.

Vor dem neunten von 16 Saisonrennen (ab 13 Uhr live in SAT.1 und auf ran.de) führt Kelvin van der Linde mit 129 Punkten vor Götz (98 Zähler). Dritter ist Marco Wittmann (Walkenhorst/94) vor den beiden AF-Corse-Fahrern Lawson (83) und Alex Albon.

"Ich habe es genossen", sagte Götz: "Platz zwei haben wir nicht ganz so erwartet, aber das ist gut. Für Kelvin lief es nicht so gut, daher könnte ich heute ein paar Punkte gutmachen."

Kelvin van der Linde: Mehr ging nicht

Van der Linde wurde bei der Zeitenjagd lediglich Achter, unmittelbar hinter Albon und Wittmann. "Es war klar, dass nicht mehr geht. Wir müssen versuchen, dass wir ein paar Punkte mitnehmen", sagte Kelvin van der Linde. 

Sein Bruder Sheldon stellte seinen BMW auf Startplatz vier. Die BMW-Fahrer hatten sich im Vorfeld auf der Strecke mehr ausgerechnet. "Es wird nicht so einfach, wie ich es gedacht habe. Das war das Maximum."

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