Spa-Francorchamps - Regen beim Samstags-Qualifying der DTM in Spa-Francorchamps - und Porsche schlug mit dem traktionsstarken 911 GT3 R zu.

SSR-Pilot Dennis Olsen sicherte sich in 2:30.488 seine erste DTM-Pole für das Rennen auf der Ardennen-Achterbahn (ab 13 Uhr live auf ProSieben und im Livestream auf ran.de) vor Bernhard-Markenkollege Thomas Preining, dem 0,146 Sekunden fehlten.

Was das Geheimnis des Norwegers war? "Vielleicht bin ich heute mit dem richtigen Fuß aufgestanden", scherzt er bei 'ran.de'. "Nein, ehrlich gesagt hat mir das Team ein gutes Auto gebaut. Wir sind aufgewacht und haben gesehen, dass die Regenwahrscheinlichkeit hoch ist. Und wir haben definitiv unseren Job gemacht."

Das Rennen, bei dem es laut Wetterbericht ebenfalls regnen könnte, werde laut Olsen nun zur "Herausforderung".

Auf Platz drei landete Winward-Mercedes-Pilot Lucas Auer, dem 0,146 Sekunden fehlten. "Das war ein gutes Qualifying", freut sich der Österreicher. "Ich bin aber ein bisschen angefressen, denn wir haben Funk-Probleme. Und bei solchen Bedingungen ist es so wichtig, dass du zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist. Ich war ein wenig blind." Der Drittplatzierte in der Meisterschaft macht damit einen weiteren Punkt gut, während seine Titelrivalen nicht im Vorderfeld landeten.

Van der Linde nur auf Platz 22

DTM-Leader Sheldon van der Linde muss sich im Schubert-BMW mit 2,650 Sekunden Rückstand mit Platz 22 begnügen, wodurch er aber nur zwei Positionen hinter seinem Verfolger Mirko Bortolotti im Grasser-Lamborghini landete. Dennoch war die Ratlosigkeit beim Südafrikaner groß. Auf die Frage, warum er so weit hinten stehe, meint er am ran-Mikrofon: "Wenn ich die Antwort wüsste, würde ich wahrscheinlich vorne stehen."

Etwas besser erging es Abt-Audi-Pilot Rene Rast, der im Qualifying den elften Platz belegte. Durch die Rückversetzung von Winward-Mercedes-Pilot David Schumacher und GruppeM-Mercedes-Fahrer Maro Engel, die wegen Kollisionen am Nürburgring um je fünf Startplätze zurückversetzt werden und von den Plätzen elf und zwölf starten, rückt Rast auf Platz neun auf.

Das Qualifying wurde bei Halbzeit durch einen Ausritt von Abt-Audi-Pilot Kelvin van der Linde unterbrochen, der sich in der Pouhon-Kurve drehte. In der Full-Course-Yellow-Phase wurde er aber aus dem Kies gezogen und konnte die Session wieder aufnehmen.

Am Ende wurde der Südafrikaner als bester Audi-Pilot Achter. Am Ende verzeichnete auch noch Rosberg-Audi-Pilot Dev Gore einen Ausritt, wodurch die Zeiten nicht mehr verbessert wurden.

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