Der Sieger der DTM Trophy darf im neuen GT3-Auto fahren. - Bildquelle: imagoDer Sieger der DTM Trophy darf im neuen GT3-Auto fahren. © imago

München - Bereits in der Premierensaison 2020 hat sich die DTM Tophy als Sprungbrett in die DTM etabliert. Der künftige Champion der Top-Nachwuchs-Meisterschaft wird nicht nur mit einer Mitgift von 75.000 Euro belohnt, sondern auch mit einem ausgiebigen Test im GT3-Sportwagen.

Diese Förderung erhielt auch der beste Junior der vergangenen Saison. Der Brite Ben Green absolvierte unlängst im Audi R8 LMS erfolgreiche Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs von Barcelona. Damit ist der 23-Jährige dem Aufstieg in die DTM ein gutes Stück nähergerückt.

"GT3 ist eine fantastische Klasse: wirklich schnelle Autos und toller Rennsport", lässt Green im Interview mit dem Webportal "dtm.com" keinen Zweifel an seinem Ziel DTM: "Das ist ein Traum, den ich gerne verfolgen würde."

Über 50 Runden drehte er im Audi R8 LMS des Teams WRT. "Insgesamt bin ich fast zwei Stunden gefahren - eine tolle, spannende Chance, und ich habe sie sehr genossen", schwärmt Green.

Das Team WRT zählt zu den erfolgreichsten Mannschaften im GT3-Rennsport. In den vergangenen beiden Saisons glänzte der belgische Rennstall auch in der DTM.

DTM Tophy - ein "ideales Sprungbrett"

Green startete seine Laufbahn klassisch im Kartsport, 2020 wechselte er aus der britischen GT-Meisterschaft in die DTM Trophy. Schon am ersten Rennwochenende im belgischen Spa-Francorchamps feierte er im BMW M4 von FK Performance Motorsport seinen ersten Sieg, stand drei weitere Male auf dem Podium und setzte sich als Gesamtvierter unter 27 Piloten in Szene.

"Die DTM Trophy ist anspruchsvoll, die Wettbewerbsdichte sehr groß und als Vorbereitung hervorragend", so Green. "Der Schritt von den seriennahen GT-Sportwagen der DTM Trophy zur GT3 ist logisch. In jeder Hinsicht ist es ein Aufstieg. Mehr Leistung, kräftigere Bremsen, bessere Aerodynamik - in jedem Bereich gibt es in der GT3 eine Steigerung. Das macht die DTM Trophy ideal als Sprungbrett, als Vorbereitung für den Aufstieg in die GT3-Klasse."

Rennen am Rande der DTM-Events

"Die DTM Trophy ist mit den seriennahen GT-Sportwagen der perfekte Unterbau für die DTM. Auf dieser professionellen Motorsport-Bühne können sich Fahrer und auch Teams bestmöglich in Szene setzen, um später in die Top-Klasse aufzusteigen", erklärt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR.

Neben den jungen Talenten profitieren davon vor allem die Teams aus der DTM. "Das ist einer von vielen Vorteilen der DTM-Plattform. Teams haben die Möglichkeit, ihren eigenen Nachwuchs in der DTM Trophy auszubilden. Ein Doppelprogramm ist auch aus Kostensicht interessant, da sich viele Synergien ergeben", führt Elsner aus.

Die mit insgesamt 150.000 Euro dotierte DTM Trophy trägt bei sieben DTM-Events je zwei Rennen aus.

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