Hockenheim - Rene Rast ist es gewohnt, zu gewinnen. Der 35-Jährige gewann bereits drei Mal die DTM-Meisterschaft und peilt beim Finale in Hockenheim (die Rennen Sa. und So. jeweils 13 Uhr live auf ProSieben und ran.de) seinen vierten Titel an.

Topfavoriten sind aktuell allerdings andere. Rast liegt hinter Sheldon van der Linde und Lucas Auer auf Platz drei der Fahrerwertung. Sein Rückstand auf die Spitze beträgt zwölf Punkte.

Doch der Mindener ist glücklich mit seiner Ausgangsposition. "Ich mag es lieber, zu jagen. Da kannst du dir selbst immer einreden, 'du hast ja nichts zu verlieren, du kannst nur gewinnen'. Von daher ist die Jäger-Rolle die entspanntere. Wenn du führst, erwarten alle immer, dass du gewinnst. Da ist viel mehr Druck da", sagte Rast am ran-Mikrofon.

Sheldon van der Linde nach Spielberg nervös? Rast glaubt nicht daran

Dass der Gesamtführende van der Linde nach seinem "Scheißtag" (O-Ton van der Linde) in Spielberg auf den entscheidenden Metern das Nervenflattern bekommt, glaubt Rast nicht: "Er ist ein cooler Hund. So wie ich ihn einschätze, wird er das ganz gut wegstecken. Ich glaube nicht, dass das Auswirkungen auf seine Leistung haben wird."

Rast setzt durchaus darauf, dass seine Erfahrung in diesem Finale ein Vorteil sein kann. "In der Pressekonferenz haben ja alle gesagt, 'der hat uns nichts voraus'. Wenn die ersten drei am Samstag da stehen, dann müssen die fünf Mal auf Toilette laufen", sagte der Routinier mit einem Lachen.

Ob Rast mit dieser Prognose Recht behält, erfahrt ihr am Samstag bzw. Sonntag jeweils ab 13 Uhr live auf ProSieben.

Das komplette Interview mit Rene Rast und spannende Einblicke hinter die Kulissen findet ihr auf unserem Instagram-Account ran__racing.

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