Der Belgier Laurens Vanthoor bestreitet in Spa quasi sein Heimrennen in der ... - Bildquelle: IMAGO/HochZweiDer Belgier Laurens Vanthoor bestreitet in Spa quasi sein Heimrennen in der DTM © IMAGO/HochZwei

München/Spa - Für den Belgier Laurens Vanthoor lief es am ersten Trainingstag bei seinem DTM-Heimrennen in Spa-Francorchamps durchaus gut. Beim 1. Training war der 31-Jährige sogar Schnellster. 

Danach sprach Vanthoor bei ran unter anderem über die zunehmenden Spannungen im Fahrerlager der DTM (live auf ProSieben und ran.de). Zuletzt kommentierte er etwa selbst einen kritischen Kommentar seines Konkurrenten David Schumacher mit drei lachenden Smileys und sorgte damit für Irritationen. 

Vanthoor über Schumacher: "Manchmal muss man den Ball flachhalten"

"Jetzt muss ich aufpassen (lacht). Ich finde es immer irgendwie witzig, wenn sich einige über andere Fahrer beschweren. Ich sage mal so: Manchmal muss man den Ball flachhalten und erst einmal gut fahren", reagierte Vanthoor auf Schumachers Aussage.

Der Sohn von Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher geriet zuletzt am Nürburgring selbst in die Kritik, weil er bei einem Überholmanöver seinen Kontrahenten Rene Rast von hinten umdrehte. 

"Das hat nichts mehr mit professionellem Fahren zu tun. Die sollten vielleicht erstmal in den Nachwuchsserien Erfahrung sammeln, bevor sie in der DTM fahren", ärgerte sich Rast am ran-Mikrofon über das ungestüme Verhalten Schumachers. 

Vanthoor über Spannungen im DTM-Fahrerfeld: "Etwas eskaliert"

Generell macht Vanthoor in den zurückliegenden Wochen zunehmende, persönliche Spannungen unter den Fahrern aus. "Es ist zuletzt etwas eskaliert. Wenn einer anfängt, macht es das nächste Mal ein anderer Fahrer auch. So geht der Respekt runter", stellte der Belgier klar und sieht dabei nicht zuletzt sich und seine Kollegen in der Verantwortung.

Denn er ergänzte: "Ich bin auch in der Drivers Group für Porsche verantwortlich. Teilweise muss man vielleicht ein bisschen strenger sein, aber zum Großteil liegt es auch an uns, einfach den Respekt untereinander zu haben. Wenn einer anfängt loszuschießen, dann ist das ein Schneeball-Effekt."

Vanthoor macht aber dennoch keinen Hehl daraus, dass es unter den Fahrern nicht nur freundschaftlich zugeht: "Es sind viele große Namen im Feld. Wir treffen uns mit ein paar Jungs auch außerhalb der DTM. Und es gibt auch ein paar Fahrer, die die anderen nicht leiden können."

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