München - Schubert-BMW-Pilot Sheldon van der Linde begleicht beim DTM-Samstagsrennen seine offene Rechnung mit dem Lausitzring und holt seinen zweiten Sieg nach Assen 2020 - den ersten für den neuen M4 GT3 in der DTM. Denn der Südafrikaner kämpfte schon 2020 um den Sieg - und verloren diesen im Vorjahr nach der Pole wegen einbrechender Reifen.

Den Grundstein zum Triumph legte van der Linde schon beim Start, als er von Platz zwei die gute Beschleunigen seines Turbo-Boliden nutzte und vor Pole-Setter Lucas Auer in Turn 1 stach. Winward-Mercedes-Pilot Auer verlor später wegen eines erneut missglückten Boxenstopps seinen zweiten Platz an HRT-Markenkollege Luca Stolz und wurde Dritter, übernahm aber die Führung in der Meisterschaft.

Zehn DTM-Piloten kamen nicht ins Ziel

HRT-Pilot Arjun Maini und GruppeM-Pilot Maro Engel komplettierten auf den Plätzen vier und fünf das starke Mercedes-AMG-Ergebnis, ehe auf Platz sechs Lamborghini-Ass Mirko Bortolotti für Schadensbegrenzung sorgte.

Sheldon van der Lindes Sieg war nur kurz wegen des einsetzenden Regens bei Rennhälfte in Gefahr, als er seinen Stopp bereits absolviert hatte. Es trocknete allerdings wieder ab - und die Frühstopper behielten die Oberhand.

Das Rennen war von zahlreichen Ausfällen - auch wegen Reifenschäden - gezeichnet. Am Ende kamen zehn Piloten, darunter auch die BMW-Piloten Marco Wittmann und Philipp Eng, die Audi-Asse Nico Müller, Kelvin van der Linde und Ricardo Feller und AF-Corse-Pilot Felipe Fraga, nicht ins Ziel.

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