Spielberg – (Fast) perfektes Wochenende für Liam Lawson: Nach Pole und Sieg am Samstag fuhr der Neuseeländer am Sonntag im zehnten DTM-Rennen des Jahres in Spielberg von Startplatz zwei zu seinem dritten Saisonerfolg.

Ergibt zusammen 55 von 56 möglichen Punkten – der 19-Jährige macht damit einen großen Schritt im Titelkampf. 

In der Gesamtwertung führt zwar weiterhin Kelvin van der Linde mit 147 Punkten. Doch Lawson, vor dem fünften von acht Rennwochenenden in Österreich nur Gesamtfünfter, ist jetzt mit 135 Zählern erster Verfolger des Abt-Piloten, der auf der Audi-"Angststrecke" Schadensbegrenzung betrieb und Sechster wurde.

Kurios: van der Linde profitierte von mehreren Zeitstrafen wegen eines zu geringen Abstands beim Start und nach zu häufigem Überschreiten der Track Limits. Der Südafrikaner wurde auf der Strecke Achter, rückte aber nach vorne, nachdem Daniel Juncadella zwei Fünf-Sekunden- und Vincent Abril eine Fünf-Sekunden-Strafe erhielten.

Doch der Druck auf den Führenden wächst weiter, denn die Konkurrenz holt auf und liegt in Lauerstellung: Zum einen Marco Wittmann, der am Sonntag hinter Lawson im Walkenhorst-BMW Zweiter wurde. Zum anderen Maximilian Götz, der vor dem Winward-Duo Philip Ellis und Lucas Auer, der als Dritter ebenfalls auf das Podium fuhr.

HRT-Pilot Götz ist mit seinem zweiten Podestplatz des Wochenendes mit nunmehr 131 Punkten Gesamtdritter vor Wittmann, der 121 Zähler auf dem Konto hat.

Frühes Aus für Sheldon van der Linde

Wittmann kam beim fliegenden Start gut weg, hielt Lawson auch sofort auf Abstand. Die ersten Runden waren im Gegensatz zu den vergangenen Rennen gesittet und diszipliniert, die Fahrer ließen sich bei den Positionskämpfen genug Platz. 

Ganz bitter: Sheldon van der Linde fing sich auf Platz drei liegend in der Anfangsphase einen Plattfuß ein, er fiel deshalb weit zurück. Götz lag dadurch auf Rang drei vor Ellis, Auer, Abril und Kelvin van der Linde.

Das Feld kam sehr früh in die Boxen zum Pflichtstopp. Dabei kam es aufgrund eines um fast zwei Sekunden schnelleren Reifenwechsels des AF-Corse-Teams zum Führungswechsel, Lawson lag dadurch vor Wittmann. Dahinter blieb Götz vor Ellis, Abril, Auer und van der Linde.

Es entwickelte sich ein ruhiges Rennen. Das Führungsduo setzte sich ab, Götz wiederum hatte ebenfalls einen beruhigenden Vorsprung. Wittmann versuchte zwar, Lawson unter Druck zu setzen, kam aber nicht am Neuseeländer vorbei.

DTM 2021: So geht es weiter 

Das nächste Rennwochenende steht bereits vor der Tür: In zwei Wochen geht es in Assen weiter, in den Niederlanden werden vom 17. bis 19. September (live und exklusiv in SAT.1 und auf ran.de) die Saisonrennen elf und zwölf ausgetragen.

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