Formel E in Monaco - Bildquelle: Motorsport ImagesFormel E in Monaco © Motorsport Images

München - Dreimal ist die Formel E bislang in Monaco gefahren, wobei jeweils der 1,765 Kilometer kurze Kurs befahren wurde, der nur den Hafen-Teil des von der Formel 1 befahrenen Stadtkurses umfasst.

Anstatt die Steigung hinauf zum Casino zu nehmen und von dort über die Kurven Mirabeau, Loews und Portier durch den Tunnel wieder zum Hafen zu gelangen, bogen die Formel-E-Boliden in den Jahren 2015, 2017 und 2019 jeweils direkt St. Devote scharf rechts ab, um parallel zur Hafenpromenade zu fahren und mittels einer Wende im Bereich der Hafenschikane nur die zweite Hälfte des Formel-1-Layouts zu nutzen.

Scheut die Formel E den Rundenzeiten-Vergleich?

Für den 8. Mai dieses Jahres steht die vierte Auflage des E-Prix von Monaco im aktuellen Formel-E-Kalender 2021. Dann will man im Fürstentum erstmals nicht mehr den kurzen, sondern den kompletten Stadtkurs befahren. Allerdings könnte dieser im Vergleich zur Formel 1 trotzdem an einigen Stellen verändert werden.

Laut eines Berichts von 'The Race' könnte der Grund dafür sein, dass die Formel E wenig Interesse an einem direkten Vergleich der Rundenzeiten mit Formel 1, aber auch mit deren Monaco-Rahmenserien Formel 2 oder Porsche-Supercup, hat. Als mögliche Passagen, die man für die Formel E anders gestalten könnte, werden die Portier-Kurve vor dem Tunnel und die Hafenschikane gehandelt.

Der Formel-1-Grand-Prix von Monaco fand im Jahr 2020 aufgrund der Coronavirus-Pandemie erstmals seit 1954 gar nicht statt. In diesem Jahr aber soll er am 23. Mai - und somit zwei Wochen nach dem E-Prix von Monaco - wieder über die Bühne gehen. Formel 2 und Porsche-Supercup sind wie in der Vergangenheit wieder als die Rahmenserien angekündigt.

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