Oliver Turvey - Bildquelle: Motorsport ImagesOliver Turvey © Motorsport Images

München - Die Gen3-Ära der Formel E, die ab der Saison 2022/23 mit der Einführung des neuen, leistungsstärkeren Autos beginnt, nimmt weiter Formen an.

Jetzt haben sich die Chinesen von NIO für einen Verbleib in der elektrischen Formelserie entschieden. Nach Mahindra, DS-Techeetah, Nissan und Porsche ist NIO bereits der fünfte Rennstall, der zwei Gen3-Autos an den Start bringen wird.

Formel-E-Chef Jamie Reigle freut sich über das Commitment der Asiaten: "Das sind fantastische Neuigkeiten und es zeigt, welch einzigartige Position die Formel E im globalen Sport, als Technologieplattform und als Marketingtool einnimmt. Das Team hat die strategische Entscheidung getroffen, einen eigenen Antriebsstrang zu entwickeln, um sein Schicksal selbst in der Hand zu haben."

Formel E als Zugpferd in Asien

Laut Reigle hilft NIO der Formel E, ihren Fußabdruck im asiatischen und chinesischen Markt zu hinterlassen. Der Hersteller ist seit dem Beginn dabei, wobei das Werksteam für die sechste Saison an Lisheng Racing verkauft wurde und NIO seitdem als Titelsponsor fungiert.

Für die siebte Saison in diesem Jahr hat das Team einen neuen Antriebsstrang entwickelt. Das einzige chinesische Team im Grid repräsentiert die Nation, in der die meisten Elektroautos verkauft werden. Immerhin wurden in China im Jahr 2020 1,3 Millionen Elektroautos zugelassen.

NIO erwartet weitere Veränderungen

NIO-Geschäftsführer Vincent Wang sagt: "Wir haben die Entwicklung der Formel E, die jetzt eine Weltmeisterschaft ist, seit der Einführung bis heute verfolgt und wir begrüßen den Schritt in die dritte Generation. Wir stehen zusammen mit vielen Herstellern auf einer Liste, die sich dazu entschieden haben, in der Formel E zu bleiben und wir erwarten weitere Veränderungen im Laufe der Zeit, in der sich die Formel E entwickelt."

Die Formel-E-Saison 2021 ist bereits in vollem Gange: Vier Rennen wurden bereits in Saudi-Arabien und Italien ausgetragen - jeweils zwei in Diriyya und zwei in Rom. Mit Nyck de Vries, Sam Bird, Jean-Eric Vergne und Stoffel Vandoorne gab es bisher vier verschiedene Sieger. Die NIO-Fahrer Oliver Turvey und Tom Blomqvist haben in der laufenden Saison bisher elf Punkte gesammelt. Das Team liegt aktuell in der Wertung auf Platz zehn von zwölf.

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