Bleibt für 2020 wohl ohne Cockpit: Niko Hülkenberg - Bildquelle: AFPSIDANDREJ ISAKOVICBleibt für 2020 wohl ohne Cockpit: Niko Hülkenberg © AFPSIDANDREJ ISAKOVIC

Frankfurt/Main - Die Formel-1-Saison 2020 findet wohl endgültig ohne Nico Hülkenberg (32) statt. Am Montagnachmittag gab der Rennstall Alfa Romeo die Vertragsverlängerung mit dem Italiener Antonio Giovinazzi bekannt, damit ist wohl auch die letzte realistische Option für Hülkenberg auf ein Cockpit in der kommenden Saison dahin.

Hülkenberg muss zum Ende des laufenden Jahres seinen Platz beim Renault-Werksteam räumen, der Emmericher wird bei den Franzosen durch Esteban Ocon (Frankreich) ersetzt. Zuletzt hatte sich die Zahl der verfügbaren Plätze für Hülkenberg immer weiter reduziert.

Ein Engagement beim kriselnden Traditionsteam Williams hatte er selbst ausgeschlossen, für die Plätze bei Red Bull bzw. deren B-Team Toro Rosso greifen die Österreicher wahrscheinlich auf ihren eigenen Fahrerpool zurück. Übrig blieb nur noch Alfa, doch auch bei den Italienern sind nun beide Plätze belegt. Routinier Kimi Räikkönen (Finnland) hat noch einen Vertrag bis Ende 2020. 

Wie es mit Hülkenberg weitergeht, ist offen. "Vielleicht fahre ich auch gar nichts. Das steht in den Sternen", sagte er am Rande des Grand Prix in Austin/Texas. Eine Rolle als Testfahrer komme für ihn nicht infrage.

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