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München - Nach etlichen mehr oder weniger erfolgreichen Jahren bei Ferrari will Sebastian Vettel 2021 bei Aston Martin neu durchstarten.

Dass der Rennstall den Deutschen überhaupt verpflichtet hat, und sich dafür von Sergio Perez getrennt hat, kann Formel-1-Legende und Ex-Teamchef Eddie Jordan nicht verstehen. "Die letzten zwei Jahre gegen Leclerc bei Ferrari waren jämmerlich", erklärte er gegenüber "F1-Insider.com".

Laut eigener Aussage kann Jordan den viermaligen Weltmeister privat zwar gut leiden, sportlich sei dieser jedoch auf dem absteigenden Ast. Vor allem seit der Ankunft von Charles Leclerc ging es für den 33-Jährigen bergab - in der zurückliegenden Saison wurde er in der WM-Wertung nur 13.

Jordan findet Perez besser als Vettel

"Ich hätte jedenfalls Perez behalten", urteilte Jordan, aus dessen Jordan-Team der heutige Aston-Martin-Rennstall entstanden ist. Deshalb ist für den Iren auch Red Bull der Gewinner des Wechsel-Winters. Die Bullen tauschten ihren häufig in der Kritik stehenden Piloten Alexander Albon gegen Sergio Perez aus.

Für Jordan ein großartiger Move: "Perez ist ein großartiger Pilot, der besonders im Rennen das erfüllen wird, was Red Bull von ihm erwartet." Mit Max Verstappen bildet der Mexikaner ein angriffslustiges Duo.

Von Vettels neuem Teamkollegen Lance Stroll ist Jordan dagegen ebenfalls nicht überzeugt. "Manchmal fährt er gut, manchmal extrem schlecht. Er ist alles andere als konstant", fällt der 72-Jährige ein eindeutiges Urteil.

Beim Saisonstart Ende März in Bahrain können die Aston-Martin-Piloten beweisen, ob Eddie Jordan mit seiner Einschätzung richtig lag.

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