Mohammed Ben Sulayem küändigt Untersuchungen an - Bildquelle: AFP/SID/FRANCK FIFEMohammed Ben Sulayem küändigt Untersuchungen an © AFP/SID/FRANCK FIFE

Köln - Der Automobil-Weltverband FIA hat die angekündigte Untersuchung zu den umstrittenen Vorfällen im letzten Formel-1-Saisonrennen in Abu Dhabi aufgenommen. Der neue FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem kündigte als ersten Schritt Gespräche mit allen Rennställen an. Am kommenden Mittwoch stehe dabei der "Einsatz des Safety Cars" auf der Agenda. Anschließend sollen die Fahrer in die Diskussion eingebunden werden.

Das Ergebnis der Analyse soll der Formel-1- Kommission im Februar vorgestellt, etwaige Beschlüsse am 18. März in Bahrain verkündet werden.

Hintergrund der Untersuchung sind die Umstände, durch die Max Verstappen am 12. Dezember im letzten Rennen Weltmeister geworden war. Red-Bull-Pilot Verstappen war erst durch eine späte Safety-Car-Phase nah an Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Mercedes herangerückt.

Anschließend legte Rennleiter Michael Masi die Regeln zum Einsatz des Sicherheitsfahrzeugs höchst ungewöhnlich aus, sodass dem Niederländer noch genau eine Runde zum Angriff auf Hamilton blieb. Der Red-Bull-Pilot ging vorbei und krönte sich damit zum Weltmeister. An diesem Ergebnis werden auch die Untersuchungen nicht mehr ändern.

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