Lewis Hamilton und Sebastian Vettel. - Bildquelle: imago images/Motorsport ImagesLewis Hamilton und Sebastian Vettel. © imago images/Motorsport Images

München/Budapest – Lewis Hamilton war völlig fertig. Am Ende. 

Nach einem anstrengenden Formel-1-Rennen wie dem in Ungarn bei hohen Temperaturen und Chaos, Unfällen und vielen Zweikämpfen kann das vorkommen, auch bei einem Top-Athleten wie dem siebenmaligen Weltmeister, der selbst in einer so austrainierten Formel-1-Welt noch als Maßstab für Fitness gilt.

Lewis Hamilton: "Habe das ganze Jahr über zu kämpfen"

Hamilton ließ sich deshalb nach der Podiumszeremonie durchchecken, kam verspätet zur Pressekonferenz und verriet, dass ihm auf dem Podium "sehr schwindelig" war, zudem sei alles verschwommen gewesen. Kein Einzelfall: "Schon das gesamte Jahr über habe ich zu kämpfen, um gesund zu bleiben - nachdem, was am Ende des Vorjahres passiert ist."

Damit meint Hamilton seine Corona-Erkrankung.

Mit den Folgen hat er weiterhin zu kämpfen, es sei "ein ständiger Kampf. Es ist immer noch nicht vorbei. Das Training ist seither anders, die Müdigkeit ist anders."

Das sei eine große Herausforderung. "Ich versuche, weiterhin zu trainieren und mich bestmöglich vorzubereiten. Wer weiß, vielleicht war das einfach nur eine Dehydrierung. So etwas Ähnliches hatte ich auch in Silverstone, aber heute war es viel schlimmer."

Trotzdem raste Hamilton bei seiner Aufholjagd auf Platz drei.

Lewis Hamilton wieder vorne

Er verpasste damit zwar seinen 100. Sieg in der Formel 1, als Trost überflügelte der Engländer allerdings Max Verstappen im Red Bull. Der 23-Jährige aus den Niederlanden erlebte mit Platz zehn die nächste Enttäuschung und liegt nach elf von 23 Rennen in der WM-Wertung nun sieben Punkte hinter Hamilton.

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