Max Verstappen musste nach seinem Crash ins Krankenhaus. - Bildquelle: ImagoMax Verstappen musste nach seinem Crash ins Krankenhaus. © Imago

München - Knapp zwei Wochen ist es her, da schlug Max Verstappen nach einer Kollision mit Lewis Hamilton beim Silverstone-Grand-Prix mit voller Wucht in die Streckenbegrenzung. Kräfte von rund 51g wirkten seinerzeit auf den Körper des Niederländers ein.

Zwar ergaben die anschließenden Untersuchungen im Krankenhaus keine Verletzungen, allzu leicht nimmt der Red-Bull-Pilot das Geschehene aber nicht. "Man sollte so einen Einschlag nicht zu oft in Folge haben, denn das ist sicherlich nicht gut für deinen Körper", erklärte er im Rahmen des Großen Preis von Ungarn an diesem Wochenende.

Max Verstappen bekam kaum Luft

Vor allem der Aufprall hatte Verstappen schwer zugesetzt, das belegt bereits der Funkverkehr direkt im Anschluss, bei dem der 23-Jährige kaum mehr als ein Wimmern hervorbrachte. "Als das Team gefragt hat, wie es mir geht, bekam ich kaum Luft. Aber ich wollte es wissen lassen, dass ich okay bin", so Mad Max weiter: "Aber in dem Moment hat es schon wehgetan."

Der Niederländer selbst hat sich die Aufnahmen im Nachhinein nicht angeschaut, die Aussagen seines Teams waren bereits genug. "Sie haben auch die Aufnahmen von der Halo-Kamera, wo man meinen Körper und meinen Kopf in Zeitlupe sieht. Das ist wohl nicht schön anzuschauen."

Auch am nächsten Tag spürte der Führende in der WM-Wertung die Auswirkungen des Crashs. "Alles war ziemlich steif", erinnert er sich zurück.

Niemand anderes dürfte Red Bull fahren

Doch selbst ein steifer Körper hätte ihn nicht davon abhalten können, noch am selben Tag ins Cockpit zu steigen, wenn es denn vonnöten gewesen wäre. "Ich wäre wieder hinter dem Lenkrad gewesen, egal was kommt. Ich würde niemals jemand anderen mein Auto fahren lassen. Selbst wenn ich mir heimlich etwas gebrochen hätte, hätte mich das nicht abgehalten", ist sich Verstappen sicher.

Beim Ungarn-GP will er nun seinen geschmolzenen Vorsprung in der WM-Wertung wieder ausbauen. "Silverstone war für Mercedes traditionell ein sehr starker Kurs, Ungarn auch. Trotzdem denke ich, dass wir eine ernsthafte Chance haben werden. Schauen wir mal."

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