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München - Das Rennen in Kanada hatte sich Fernando Alonso wohl anders vorgestellt. Nach einem famosen Qualifying und Startplatz zwei, kam der Spanier nur auf dem siebten Platz ins Ziel. Nach dem Rennen brummte ihm die Rennleitung zudem noch eine "Fünf-Sekunden-Strafe" auf, weil sich der Altmeister in der letzten Runde unfair gegen Valtteri Bottas verteidigt hatte. Konsequenz: Platz neun und nur zwei WM-Punkte.

Das dürfte die Unzufriedenheit bei Alonso noch erhöhen. Dieser war nach dem Rennen schon mit seinem siebten Platz nicht wirklich zufrieden: "Ich bin hier, um besser als Sechster oder Siebter zu sein, und das waren wir an diesem Wochenende eigentlich. Es war am Anfang ein ziemlich gutes Rennen, was die Pace angeht. Ich denke, wir hätten um das Podium kämpfen können."

Der 40-Jährige konnte sich nach einem guten Start allerdings nicht auf einem der vorderen Plätze halten. Den Grund dafür lieferte Alonso nach dem Rennen: "Wir hatten ein Problem mit dem Antriebssystem. Es waren eine Sekunde oder acht Zehntel, die ich pro Runde verloren habe."

Esteban Ocon zieht Fernando Alonso in der Gesamtwertung davon

Dies führte dazu, dass der zweimalige Weltmeister deutlich mehr Risiko eingehen musste, als seine Konkurrenten: "Mit dem Motorproblem war es nur eine Frage des Überlebens. Vor den DRS-Messpunkten musste ich Kamikaze fahren, weil es der einzige Weg war, zu überleben und die Gegner hinter mir zu haben."

Nach neun Rennen liegt der Alpine-Pilot mit 18 Punkten nur auf Platz zehn der Gesamtwertung. Sein Teamkollege Esteban Ocon scheint ihm schon fast enteilt. Dieser liegt zwar nur ein Platz vor Alonso, hat aber schon 39 Zähler auf dem Konto.

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