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München - Ben Sulayem ist seit Mitte Dezember neuer Präsident der FIA. Er folgte auf den Franzosen Jean Todt, der das Amt rund zwölf Jahre inne hatte. 

Am Rande der Rallye Dakar äußerte sich der 60-Jährige zum umstrittenen Saisonfinale der Formel 1: "Ich bin erst vor zwei Wochen gewählt worden und noch dabei, das Geschehene zu analysieren. Die Formel 1 ist ein dynamischer Sport, und das müssen auch wir sein – aktiv und reaktiv. Regeln müssen angepasst werden. Das Sportgesetz sind nicht die zehn Gebote, sondern ein Reglement, das ständig verbessert werden muss."

Von einem Rücktritt von Lewis Hamilton will Sulayem indes nichts wissen. "Hat Lewis Hamilton einen Rücktritt in den Raum gestellt? Nein. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er auch 2022 am Start sein wird. Er ist ein fundamentaler Bestandteil unseres Sports", so der Emirati.

Lewis Hamilton hat sich seit dem Finale in Abu Dhabi nicht öffentlich geäußert und blieb auch der FIA-Gala fern. Die Regeln besagen jedoch, dass die besten drei Piloten der Saison anwesend sein müssen. Dem siebenmaligen Champion droht deswegen eine Strafe.

Auch wenn Sulayem mit einer Entscheidung noch abwarten will: "Es gibt Regeln, die befolgt werden müssen. Kein Fahrer und kein Team stehen über dem Respekt für die Integrität der FIA. Ich will aber nicht urteilen, bis ich nicht alle Fakten gründlich angeschaut habe."

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